Aufbau eines Educational Escape Mobil: Unterschied zwischen den Versionen

Aus HSHL Mechatronik
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Patrick.hamel@stud.hshl.de (Diskussion | Beiträge)
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== Bau des Innenlebens der Escape-Box ==
== Bau des Innenlebens der Escape-Box ==
Beim Bau der einzelnen Komponenten wurde zunächst das Innengehäuse fertiggestellt. Dazu zählen die zwei Zwischenwände, die sechs Innenwände sowie die Mittelplatte. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da es einfacher ist, das Außengehäuse anschließend darum herum zu konstruieren. <br>
Beim Bau der einzelnen Komponenten wurde zunächst das Innengehäuse fertiggestellt. Dazu zählen die zwei Zwischenwände, die sechs Innenwände sowie die Mittelplatte. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da es einfacher ist, das Außengehäuse anschließend darum herum zu konstruieren. <br>
Das Innengehäuse wird aus der 6 mm dicken Ausgangsplatte hergestellt. Hierbei werden alle Bauteile einzeln von Hand angefertigt. Die Nuten und Vertiefungen der jeweiligen Platten dienen einer einfacheren Stabilisierung und einem besseren Halt.  
Das Innengehäuse wird aus der 6 mm dicken Ausgangsplatte hergestellt. Die Nuten und Vertiefungen der jeweiligen Platten dienen einer einfacheren Stabilisierung und einem besseren Halt. Hierbei werden alle Bauteile einzeln von Hand angefertigt. Um eine möglichst genaue Vertiefung bzw. eine Nut zu sägen, wird eine Japansäge verwendet. Dies ist eine Säge mit einem sehr dünnen und biegsamen Sägeblatt, die es erlaubt, mit wenig Kraft feine Schnitte zu sägen. Zum Überarbeiten der Schnitte werden verschiedene Feilen benutzt, um noch genauer an die gewünschte Form zu gelangen.
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Da die Nuten jeweils eine Breite von 3 mm aufweisen, werden in der 6 mm starken Mittelplatte an den entsprechenden Stellen Aussparungen hergestellt. Sowohl bei der Bodenplatte (auch Korpusboden genannt) als auch bei der Dachplatte (Korpusdach) werden ebenfalls 3 mm breite Aussparungen für die Nuten gestochen.
Da die Nuten jeweils eine Breite von 3 mm aufweisen, werden in der 6 mm starken Mittelplatte an den entsprechenden Stellen Aussparungen hergestellt. Sowohl bei der Bodenplatte (auch Korpusboden genannt) als auch bei der Dachplatte (Korpusdach) werden ebenfalls 3 mm breite Aussparungen für die Nuten gestochen.
Alle Aussparungen werden mit einem Stecheisen per Hand herausgearbeitet. Hierzu wird die Kontur zunächst mit dem Stecheisen vorgestochen. Anschließend wird das Material schrittweise Schicht für Schicht abgetragen, bis zur gewünschten Tiefe von 3 mm.
Alle Aussparungen werden mit einem Stecheisen per Hand herausgearbeitet. Hierzu wird die Kontur zunächst vorskizziert und danach mit dem Stecheisen vorgestochen. Anschließend wird das Material schrittweise Schicht für Schicht abgetragen, bis zur gewünschten Tiefe von 3 mm.
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Zur weiteren Stabilität werden Balken in den vier Ecken der Box befestigt. Hierbei werden Stücke von den äußeren Ecken der Mittelplatte herausgesägt, damit die Balken durchgehend von der Bodenplatte bis zum Dach reichen. Danach werden die Balken an der Bodenplatte sowie an den Seitenwänden miteinander verleimt.
Zur weiteren Stabilität werden Balken in den vier Ecken der Box befestigt. Hierbei werden Stücke von den äußeren Ecken der Mittelplatte herausgesägt, damit die Balken durchgehend von der Bodenplatte bis zum Dach reichen. Danach werden die Balken an der Bodenplatte sowie an den Seitenwänden miteinander verleimt.
[[Datei:Escape Mobil Seitenansicht.jpeg|thumb|left|400px|Abb. 8: Seitenansicht des Escape-Mobils]]
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[[Datei:Escape Mobil Rückseite(2).jpeg|thumb|center|350px|Abb. 9: Rückansicht vom verleimen der Holzleisten]]
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Für das Innenleben des Escape-Mobils wird ein deckendes Weiß verwendet. Hierfür verwenden wir das Naturöl von [https://www.holz-kunz.de/osmo-landhausfarbe-high-solid-0-75l-2101-weiss Holz-Kunz]. Dieses Öl wurde ausgesucht, da es eine besonders robuste und wetterbeständige Holzfarbe ist und für alle Anwendungen im Außenbereich dienen kann.
Für das Innenleben des Escape-Mobils wird ein deckendes Weiß verwendet. Zum Einsatz kommt die [https://www.holz-kunz.de/osmo-landhausfarbe-high-solid-0-75l-2101-weiss Landhausfarbe von Holz-Kunz], die aufgrund ihrer Robustheit und Wetterbeständigkeit ausgewählt wurde und sich dadurch besonders für Anwendungen im Außenbereich eignet.
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Hierbei wird die Farbe dreimal aufgetragen. Zwischen den einzelnen Neulackierungen werden die Holzstücke mit einem feinen Schleifpapier abgeschliffen. Durch den Lack stellen sich die Holzfasern auf, sodass eine raue Oberfläche entsteht. Mithilfe des Zwischenschliffs werden die Holzfasern gekappt. Dies führt zu einer glatten Oberfläche.
Die Farbe wird zwei- bis dreimal aufgetragen. Zwischen den einzelnen Lackierungen werden die Holzstücke mit einem feinen Schleifpapier der Körnung 80 abgeschliffen, da sich durch den Lack die Holzfasern aufstellen und dadurch eine raue Oberfläche entsteht. Durch diesen Zwischenschliff werden die aufgestellten Holzfasern gekappt, wodurch am Ende eine glatte Oberfläche entsteht.


== Zusammenbau des Innenlebens ==
== Zusammenbau des Innenlebens ==

Version vom 17. August 2026, 09:40 Uhr

Abb. 1: Aufbau eines Escape Game
Autor: Patrick Hamel
Art: Praxissemester
Studiengang: CVD
Starttermin: 13.04.2026
Abgabetermin: 03.08.2026
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Schneider
Projektplan: Projektplan


Einführung

Dieser Bericht dokumentiert den Aufbau des Educational Escape Mobil von der Hochschule Hamm-Lippstadt. Ziel der HSHL ist es, ein mobiles Escape-Game zu entwickeln, das von Schüler/innen und Studierenden eigenständig und spielerisch gelöst werden kann. Insbesondere soll es Schüler/innen bei der Entscheidungsfindung für ein geeignetes Studienfach unterstützen.
Auf Grundlage von Marcel Schulz Projektarbeit wird im Rahmen des Praxissemesters der Korpus des Escape Mobils gefertigt. Dabei greift Patrick Hamel auf die bereits entwickelten SolidWorks-Modelle zurück.
Des Weiteren werden vorhandene Rätsel getestet und gegebenenfalls repariert oder überarbeitet.

Allgemeines

Aufgabenstellung

  • Einarbeitung in die bestehende Planung des Escape Mobils
  • Aufbau des Escape Mobils
  • Diskussion von Änderungswünschen mit Betreuer
  • Funktionstest der Systemkomponenten
  • Systemtest des Escape Mobils
  • Test, Überarbeitung und Reparatur der bestehenden Rätsel
  • Optional: Zusammenstellung eines Rätsel-Sets
  • Optional: Schulklasse einladen
  • Dokumentation im HSHL-Wiki

Bestehende Rätsel

A Vorausssetzungen

Das Projekt erfordert Vorwissen in einigen, aber nicht allen nachfolgenden Themengebieten. Sollten Sie die Anforderungen nicht erfüllen, kann die Aufgabenstellung mit Blick auf Ihre Vorkenntnisse individuell angepasst werden.

  • Modellbau (z. B. Holz-, Metallverarbeitung, CAD, 3D-Druck)
  • Kreativität (z. B. Storytelling, Spielidee, Design des Abenteuer-Moduls)
  • Spaß am Bau eines mechatronischen Abenteuer-Moduls
  • Dokumentenversionierung mit SVN
  • Dokumentation mit Word und im HSHL-Wiki.

B Anforderungen an die wissenschaftliche Arbeit

C Getting Started

  • Sicherheitseinweisung
  • Arbeitsplatz Vorbereitung (Login,...)
  • SVN-Zugang zum Arbeitsordner
  • Wiki-Zugang zum persönlichen Artikel
  • Besprechung der Arbeitszeiten (Excel-Tabelle in SVN, Commit mit Startzeit, Commit mit Endzeit)
  • ggf. Transponderausgabe

D SVN-Repositorium

Zielsetzung

Das Ziel dieses Projektes ist es, eine Escape-Box zu bauen, welche auf einen Handwagen vom Typ 4001 (Fetra) passt und dort sicher befestigt sowie demontiert werden kann. Des Weiteren soll diese mit elektronischen Komponenten verbessert und erweitert werden können. Zudem soll die Box genügend Platz für verschiedene spielbare Rätsel bieten, die bei Bedarf ausgetauscht oder erweitert werden können.

Projektplanung

Für den unten dargestellten Projektplan wurde eine Mind Map erstellt, die dazu dient, die verschiedenen Aufgabenbereiche übersichtlich zu visualisieren. Der Fokus lag dabei nicht auf der zeitlichen Einplanung der Aufgaben, da diese individuell und zu unterschiedlichen Zeitpunkten weitergeführt oder bearbeitet werden können.

Abb. 2: Projektplan Mind Map


Bau des Escape-Mobils

Schnittplan

Bevor mit dem Aufbau des Escape-Mobils begonnen werden kann, muss zunächst ein Schnittplan erstellt werden. Ein Schnittplan ist eine detaillierte Darstellung, die festlegt, wie einzelne Bauteile aus einem größeren Rohmaterialstück herausgeschnitten werden.
Für die Herstellung werden insgesamt vier Multiplexplatten aus Birke (BB/CC Schälfurnier, geschliffen quer, EN 314 Klasse 2) der Firma Holz Tusche verwendet. Die Außenwände werden aus Platten mit einer Dicke von 9 mm gefertigt, während für die Innenwände Platten mit einer Dicke von 6 mm zum Einsatz kommen.
Für eine höhere Stabilität sind an den Innenwänden der Box mehrere Nuten vorgesehen, die mit den Außenwänden verbunden werden. In diesem Fall beträgt die Nut eine Dicke von 3 mm und soll zu einer besseren Stabilität der Box dienen. Eine Nut ist eine meist rechteckige Vertiefung oder Erweiterung des Holzstückes, welche in das Holz hineingefräst oder gesägt wird. Zudem sollen die Innenwände untereinander verkeilt weerden, um die Konstruktion weiter zu verstärken.
Die Außenwände sollen in einem Winkel von 45° angeschrägt werden. Dies soll ebenfalls für besseren Halt sorgen und für ein schöneres Aussehen des Mobils.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Schnittpläne der einzelnen Bauteile für die 6-mm-Multiplexplatte sowie für die 9-mm-Multiplexplatte.

Schnittplan für die Multiplexplatte 6 mm

Abb. 3: Schnittplan Multiplexplatte 6mm Teil1
Abb. 4: Schnittplan Multiplexplatte 6mm Teil2


Schnittplan für die Multiplexplatte 9 mm

Abb. 5: Schnittplan Multiplexplatte 9mm Teil1
Abb. 6: Schnittplan Multiplexplatte 9mm Teil2


Bau des Innenlebens der Escape-Box

Beim Bau der einzelnen Komponenten wurde zunächst das Innengehäuse fertiggestellt. Dazu zählen die zwei Zwischenwände, die sechs Innenwände sowie die Mittelplatte. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da es einfacher ist, das Außengehäuse anschließend darum herum zu konstruieren.
Das Innengehäuse wird aus der 6 mm dicken Ausgangsplatte hergestellt. Die Nuten und Vertiefungen der jeweiligen Platten dienen einer einfacheren Stabilisierung und einem besseren Halt. Hierbei werden alle Bauteile einzeln von Hand angefertigt. Um eine möglichst genaue Vertiefung bzw. eine Nut zu sägen, wird eine Japansäge verwendet. Dies ist eine Säge mit einem sehr dünnen und biegsamen Sägeblatt, die es erlaubt, mit wenig Kraft feine Schnitte zu sägen. Zum Überarbeiten der Schnitte werden verschiedene Feilen benutzt, um noch genauer an die gewünschte Form zu gelangen.

Tabelle 1: Innen- und Zwischenwand
unbearbeitet bearbeitet
Abb. 7.1: Innenwand unbearbeitet
Abb. 7.2: Innenwand bearbeitet
Abb. 7.3: Zwischenwand unbearbeitet
Abb. 7.4: Zwischenwand bearbeitet

Da die Nuten jeweils eine Breite von 3 mm aufweisen, werden in der 6 mm starken Mittelplatte an den entsprechenden Stellen Aussparungen hergestellt. Sowohl bei der Bodenplatte (auch Korpusboden genannt) als auch bei der Dachplatte (Korpusdach) werden ebenfalls 3 mm breite Aussparungen für die Nuten gestochen. Alle Aussparungen werden mit einem Stecheisen per Hand herausgearbeitet. Hierzu wird die Kontur zunächst vorskizziert und danach mit dem Stecheisen vorgestochen. Anschließend wird das Material schrittweise Schicht für Schicht abgetragen, bis zur gewünschten Tiefe von 3 mm.
Zur weiteren Stabilität werden Balken in den vier Ecken der Box befestigt. Hierbei werden Stücke von den äußeren Ecken der Mittelplatte herausgesägt, damit die Balken durchgehend von der Bodenplatte bis zum Dach reichen. Danach werden die Balken an der Bodenplatte sowie an den Seitenwänden miteinander verleimt.

Abb. 8: Seitenansicht des Escape-Mobils
Abb. 9: Rückansicht vom Verleimen der Holzleisten


Für das Innenleben des Escape-Mobils wird ein deckendes Weiß verwendet. Zum Einsatz kommt die Landhausfarbe von Holz-Kunz, die aufgrund ihrer Robustheit und Wetterbeständigkeit ausgewählt wurde und sich dadurch besonders für Anwendungen im Außenbereich eignet.
Die Farbe wird zwei- bis dreimal aufgetragen. Zwischen den einzelnen Lackierungen werden die Holzstücke mit einem feinen Schleifpapier der Körnung 80 abgeschliffen, da sich durch den Lack die Holzfasern aufstellen und dadurch eine raue Oberfläche entsteht. Durch diesen Zwischenschliff werden die aufgestellten Holzfasern gekappt, wodurch am Ende eine glatte Oberfläche entsteht.

Zusammenbau des Innenlebens

Für das Zusammensetzen der Escape-Box wird der wasserfeste Holzleim von der Firma Ponal genommen. Dies soll dazu dienen, dass die Box den Witterungsbedingungen besser standhalten kann.
Weiterhin wird die Box während des Trocknens zur besseren Befestigung mit mehreren Spanngurten eingespannt.

Tabelle 2: Prozess zum Innenbau
Abb. 10.1: Erste Zusammenfügen des Escape Mobils
Abb. 10.2: Mobil-Box bemalt
Abb. 10.3: Mobil-Box verleimt

Bau des Außenlebens der Escape-Box

Die Außenplatten bestehen aus 2 Seitenwänden, 1 Vorderwand, 1 Rückwand und einer Bodenplatte. Die Dicke der verwendeten Ausgangsplatte beträgt 9 mm. Des Weiteren werden die Seitenwände, Vorder- und Rückwand seitlich nochmals um 45° angewinkelt. Auf den Seitenwänden werden 12 Türen eingesägt. Der aktuelle Stand des Außenlebens ist, dass die Seitenwände skizziert sind und somit nur noch herrausgesägt werden müssen.

Materialen/Ausstattung

Hier stehen wichtige Informationen zu den verwendeten Materialien für den Bau der Escape-Box.

Tabelle 3: Materialien für den Holzkorpus
Anzahl Bauteil Maße Dicke Holztyp
2 Ausgangsplatten zum Schneiden der einzelnen Bauteile Länge: 2400mm / Breite: 1200mm 9mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
2 Ausgangsplatten zum Schneiden der einzelnen Bauteile Länge: 2400mm / Breite: 1200mm 6mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
1 Korpus Dach Länge: 1110mm / Breite: 638mm 9mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
1 Korpus Boden Länge: 1040mm / Breite: 580mm 9mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
2 Korpus Seite Länge: 1064mm / Breite: 691mm 9mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
2 Korpus Vor-/Rückseite Länge: 588mm / Breite: 691mm 9mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
2 Innenzwischenwand Länge: 1046mm / Breite: 348mm 6mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
6 Innenseitenwand Länge: 586mm / Breite: 348mm 6mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
1 Mittelplatte Länge: 1048mm / Breite: 588mm 6mm Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier
2 Holzbalken für die Vorderseite Länge: 250mm / Breite: 250mm - Holzbalken
2 Holzleisten für die Rückseite Länge: - / Breite: - - Holzleisten


Tabelle 4: Leime und Lackierungen
Anzahl Hersteller Typ Liter/Gewicht Link zum Produkt
2 Osmo UV-Schutz-Öl 410 Farblos Seidenmatt ohne Filmschutz 2,5l Holz-Kunz.de
2 Osmo Osmo Landhausfarbe High Solid 2101 Weiß 0,75l Holz-Kunz.de
2 Ponal PONAL Holzleim Wasserfest, Weiß 550g Ponal.de

Stand 02.08.2026

Das Escape-Mobil ist noch lange nicht fertig, und es muss noch einiges daran gearbeitet werden. Dennoch ist ein guter Fortschritt zu verzeichnen. Das Innenleben des Escape-Mobils ist fertig, lediglich die beiden Frontstützen müssen noch verleimt werden. Die Außenwände sind bereits zugesägt und mit einer Skizze für die Weiterverarbeitung versehen. Das Dach ist bereits lackiert und fertig und muss nur noch oben befestigt werden. Die Front-/Rückwand ist fertig gesägt. Die Frontwand benötigt noch entsprechende Skizzen für das Touchpad.

Tabelle 5: Aktueller Baufortschritt
Abb. 11.1: Seitenwand fertig
Abb. 11.2: Rückwand fertig
Abb. 12.3: Fertig lackiertes Dach
Abb. 11.4: Außenseitenwände
Abb. 11.5: Vordere Holzstützen

Offene Punkte / Nächste Schritte

Für das Touchpad wird noch eine Vorrichtung benötigt, die den Einbau in einem 20°-Winkel ermöglicht. Dies soll eine einfachere Nutzung des Pads gewährleisten. An der Rückwand ist zudem eine Tür eingeplant, die der Wartung der Elektronik und des Netzteils dient. Dabei ist zu beachten, dass die Tür nicht über die Position des Touchpads hinausgeht – am besten sollte sie unterhalb des Touchpads beginnen.

Außerdem soll an der Seite, an der das Netzteil eingebaut wird, die Wand zur Rückwand hin entfernt werden. Dabei ist zu beachten, dass ein Rand von ca. 6 mm bestehen bleibt, um einen besseren Halt der Box zu gewährleisten. Diese Öffnung soll eine schnelle und einfache Entnahme des Netzteils ermöglichen und dabei helfen, die Kabel unkompliziert mit der Elektronik zu verbinden.

Des Weiteren wird eine Bodenplatte benötigt, um die Escape-Box mit dem Escape-Mobil zu verbinden und zu stabilisieren. Da die Escape-Box auch alleine stehen soll, müssen zudem Füße an den vier Ecken angebracht werden. Da es dabei aber zu Schwierigkeiten aufgrund des Gewichts kommen kann, sollen weitere Holzstücke am Boden der Box befestigt werden.

Mint-AG-Tag

Abb. 12: Spielaufbau für den Mint-AG-Tag

Am 28.05.2026 wurden Schülerinnen und Schüler eingeladen, mehrere Escape-Games zu testen. Hierfür wurden bestimmte Escape-Games aus dem Studiengang Mechatronik ausgesucht. Mit diesen Spielen wurde eine Geschichte entwickelt. Informationen zu den Rätseln sind unter den folgenden Links verfügbar:


Tabelle 6: Ablauf
Uhrzeit Inhalt Dauer
13:45 Begrüßung 5 Min.
13:50 Einführung in Studiengang Mechatronik 10 Min.
14:00 Einführung des Escape Games 10 Min.
14:10 Start des Escape Games 60 Min.
15:10 Spielbewertung + Abschied 5 Min.
15:15 Ende


Geschichte

Hier stehen wichtige Informationen zu der Escape-Game-Geschichte „Professor Phineas Patricius Pappenbergs Rettung". Diese Geschichte soll auch für das Escape Mobil verfügbar und spielbar sein.
Das Spielprinzip ist von Exit-Spielen inspiriert.
Die Geschichte besteht aus:

  • 1 Spielbeschreibung
  • 1 Startkarte
  • 12 Rätselkarten, welche jeweils 2 Hilfskarten und 1 Lösungsweg haben
  • 1 Endekarte

Zusammenfassung der Escape Geschichte

Im Rahmen der MINT-AG wurde eine interaktive Escape-Story mit dem Titel „Professor Phineas Patricius Pappenbergs Rettung“ entwickelt. Ziel des Spiels ist es, die Teilnehmer spielerisch an technische und mechatronische Inhalte heranzuführen und gleichzeitig Teamarbeit sowie logisches Denken zu fördern.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Spieler eingeladen werden, verschiedene Projektarbeiten von Mechatronik-Studenten zu besichtigen. Der zuständige Professor erscheint jedoch nicht zum vereinbarten Zeitpunkt. Stattdessen entdecken die Teilnehmer eine geheimnisvolle Apparatur sowie eine Reihe von Hinweisen, die darauf hindeuten, dass sich Professor Pappenberg versehentlich in seiner selbstgebauten Rakete eingeschlossen hat. Durch einen Unfall wurde zusätzlich der Raketenstart aktiviert, sodass die Spieler nun unter Zeitdruck versuchen müssen, den Start zu verhindern und den Professor zu retten.

Im Verlauf des Spiels lösen die Teilnehmer mehrere aufeinander aufbauende Rätsel. Dabei kommen unterschiedliche technische und logische Aufgaben zum Einsatz. Zu Beginn müssen die Spieler ein Labyrinth lösen, um den Weg zur Rakete zu finden. Anschließend folgen weitere Rätsel mit geometrischen Formen, Morsecode und elektronischen Schaltungen.

Ein besonderer Fokus liegt auf mechatronischen und naturwissenschaftlichen Themen. Die Spieler beschäftigen sich unter anderem mit elektrischen Schaltungen, Sensorik, mathematischen Berechnungen sowie der Steuerung technischer Systeme.

Im weiteren Verlauf kommunizieren die Teilnehmer mit der künstlichen Intelligenz „Jarvis“, die verschiedene mathematische und logische Aufgaben stellt. Durch das erfolgreiche Lösen aller Herausforderungen gelingt es schließlich, den Raketenstart zu stoppen. Allerdings stellt sich heraus, dass der vermeintliche Rettungscode zunächst zu einer Bombe statt zum eigentlichen Öffnungsgerät führt. Erst nach dem Lösen weiterer Aufgaben erhalten die Spieler den sogenannten „JoyCode“, mit dem die Raketentür endgültig geöffnet werden kann.

Am Ende der Geschichte erklärt Professor Pappenberg, dass zu keinem Zeitpunkt echte Gefahr bestand. Die gesamte Situation wurde von ihm inszeniert, um Schülerinnen und Schülern auf unterhaltsame Weise die Vielseitigkeit und Faszination der Mechatronik näherzubringen.

Die Druckvorlage zu der Geschichte ist hier zu finden:
PPP Rettung Komplett Druckvorlage.pdf

Spielbeschreibung

Professor Phineas Patricius Pappenberg ist von Beruf Automatisierungstechniker.
Doch inzwischen hat er ein neues Hobby gefunden: die Raketenwissenschaft!

Als er eines Tages in seiner selbstgebauten Rakete wichtige Arbeiten verrichtete, fiel
plötzlich die Tür der Rakete zu. Vor lauter Schreck drückte Professor Pappenberg
versehentlich den Startknopf. Nun steckt der selbsternannte Raketenwissenschaftler in
seiner Rakete fest – und nur Menschen außerhalb der Rakete können den Start verhindern.

Zum Glück hat er an der Hochschule eine Kiste vergessen, in der sich ein Rätsel befindet,
das direkt zu ihm führt. Da ohnehin noch Schüler erwartet werden, heißt es jetzt nur noch
abzuwarten, bis diese das Rätsel lösen und ihm zu Hilfe eilen.

Verwendete Rätsel

Die folgenden Escape-Games wurden für die Geschichte verwendet:

Tabelle 7: Verwendete Rätsel
# Rätselname Hersteller
1 Lichtlabyrinth Jonas von Döllen, Julius von Agris
2 Pentomino Puzzle Timo Roch, Kevin Ernst
3 Morsecode Tim Hane, Philipp Wahl
4 Sieben Lampen Rätsel Jan van Pels, Joe Schröder
5 Widerstandsschaltung Jan Brühmann, David Borgmeier
6 Kreisfahrt -
7 Kugel Balancierer Kilian Engelhardt, Daniel Block
8 Kugel Polarlock Barinder Singh, Yash Uppal
9 Lichtwächter Marvin Flach, Andreas Werning
10 Die Bombe Seda Ünal, Tobias Brandt
11 Quizbox Anivesh Kumar, Marius Hoffknecht
12 JoyCode Jens Potthoff, Mohammed Yassine Houari


Design

Das Design der Rätselkarten wurde auf die jeweiligen Escape-Spiele angepasst, damit Spielleiter und Spieler wissen, welche Rätsel zu welchen Rätselkarten gehören. Hierbei wurden nur die verschiedenen Farben der Hochschule verwendet, um die Vielfalt der Hochschule zu symbolisieren.

Tabelle 8: Die verschiedenen Rätselkarten und deren Designs
Abb. 13.1 Startkarte
Abb. 13.2 Erste Rätselkarte
Abb. 13.3 Zweite Rätselkarte
Abb. 13.4 Dritte Rätselkarte
Abb. 13.5 Vierte Rätselkarte
Abb. 13.6 Fünfte Rätselkarte
Abb. 13.7 Sechste Rätselkarte
Abb. 13.8 Siebte Rätselkarte
Abb. 13.9 Achte Rätselkarte
Abb. 13.10 Neunte Rätselkarte
Abb. 13.11 Zehnte Rätselkarte
Abb. 13.12 Elfte Rätselkarte
Abb. 13.13 Zwölfte Rätselkarte
Abb. 13.14 Endekarte

Rätsel

Obwohl sehr viel Kreativität hinter den Rätseln steckt, brauchen manche eine Reparatur oder eine Überarbeitung, um diese in das Escape-Game aufzunehmen.
Hier sind die Rätsel, die repariert oder überarbeitet wurden.

Tabelle 9: Rätsel Überarbeitung
Rätsel Ersteller Studiengang Repariert/Überarbeitet
Transformation Billy Truong CVD Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Puzzle Reise Billy Truong CVD Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Lichtlabyrinth Jonas von Döllen, Julius von Agris MTR Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Widerstandsschaltung Jan Brühmann, David Borgmeier MTR Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Morsecode Tim Hane, Philipp Wahl MTR Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Kugel Balancierer Kilian Engelhardt, Daniel Block MTR Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Pentomino Puzzle Timo Roch, Kevin Ernst BSE Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Die Bombe Seda Ünal, Tobias Brandt BSE Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Sieben Lampen Rätsel Jan van Pels, Joe Schröder BSE Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
JoyCode Jens Potthoff, Mohammed Yassine Houari BSE Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Lichtwächter Marvin Flach, Andreas Werning MTR Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Rätselbox xiangyao Liu, yunkai Lin BSE Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Polarlock Barinder Singh, Yash Uppal MTR Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Kreisfahrt - - Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt
Quizbox Anivesh Kumar, Marius Hoffknecht - Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt

Fazit

Die Umsetzung dieses Projekts war für mich besonders spannend, da ich persönlich bisher wenig mit Handwerk zu tun hatte. Dadurch konnte ich sehr viel Neues lernen und direkt in die Praxis umsetzen. Allerdings haben sich dadurch auch einige Prozesse in die Länge gezogen. Dennoch fühlte es sich immer wieder aufs Neue belohnend an, wenn einzelne Komponenten, an denen mehrere Tage gearbeitet wurde, schließlich ineinandergriffen und zusammenpassten.

Am Ende meine Fortschritte zu sehen und zu begutachten, gibt mir ein stolzes und zufriedenes Gefühl. Durch dieses Projekt konnte ich zudem besser verstehen, welche Zusammenhänge zwischen dem Design eines Objekts und dessen Umsetzung wichtig sind.

Auch die Entwicklung einer eigenen Geschichte im Rahmen der MINT-AG hat mir sehr viel Spaß bereitet. Besonders das Testen der Geschichte mit den Schüler/innen der 9. und 10. Klasse war eine schöne Erfahrung – es hat mir großen Spaß gemacht, dabei zuzusehen, wie sie beim Spielen der Geschichte rätselten und Dinge ausprobierten.



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