Aufbau eines Educational Escape Mobil: Unterschied zwischen den Versionen
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| '''Betreuer''': || [[Benutzer:Ulrich_Schneider| Prof. Dr.-Ing. Schneider]] | | '''Betreuer''': || [[Benutzer:Ulrich_Schneider| Prof. Dr.-Ing. Schneider]] | ||
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| '''Projektplan''': || [[Educational Escape Mobil: Projektplan| Projektplan]] | |||
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= Einführung = | = Einführung = | ||
Dieser Bericht dokumentiert den Aufbau des Educational Escape Mobil von der Hochschule Hamm-Lippstadt.Ziel der HSHL ist es, ein mobiles Escape-Game zu entwickeln, das von Schüler/innen und Studierenden eigenständig und spielerisch gelöst werden kann. Insbesondere soll es Schüler/innen bei der Entscheidungsfindung für ein geeignetes Studienfach unterstützen. | Dieser Bericht dokumentiert den Aufbau des Educational Escape Mobil von der Hochschule Hamm-Lippstadt. Ziel der HSHL ist es, ein mobiles Escape-Game zu entwickeln, das von Schüler/innen und Studierenden eigenständig und spielerisch gelöst werden kann. Insbesondere soll es Schüler/innen bei der Entscheidungsfindung für ein geeignetes Studienfach unterstützen. | ||
<br> | <br> | ||
Auf Grundlage von [[Educational_Escape_Game| Marcel Schulz Projektarbeit]] wird im Rahmen des Praxissemsters der Korpus des Escape Mobils gefertigt. Dabei greift Patrick Hamel auf die bereits entwickelten SolidWorks-Modelle zurück. | Auf Grundlage von [[Educational_Escape_Game| Marcel Schulz Projektarbeit]] wird im Rahmen des Praxissemsters der Korpus des Escape Mobils gefertigt. Dabei greift Patrick Hamel auf die bereits entwickelten SolidWorks-Modelle zurück. | ||
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= Projektplanung = | = Projektplanung = | ||
Für | Für den unten dargestellten Projektplan wurde eine Mind Map erstellt, die dazu dient, die verschiedenen Aufgabenbereiche übersichtlich zu visualisieren. Der Fokus lag dabei nicht auf der zeitlichen Einplanung der Aufgaben, da diese individuell und zu unterschiedlichen Zeitpunkten weitergeführt oder bearbeitet werden können. | ||
[[Datei:Projektplan Mind Map.png|thumb|center|1000px|Abb. 2: Projektplan Mind Map]] | |||
<br> | |||
= | = Bau des Escape-Mobils = | ||
== Schnittplan == | == Schnittplan == | ||
Bevor mit dem Aufbau des Escape-Mobils begonnen werden kann, muss zunächst ein Schnittplan erstellt werden. Ein Schnittplan ist eine detaillierte Darstellung, die festlegt, wie einzelne Bauteile aus einem größeren Rohmaterialstück herausgeschnitten werden. | Bevor mit dem Aufbau des Escape-Mobils begonnen werden kann, muss zunächst ein Schnittplan erstellt werden. Ein Schnittplan ist eine detaillierte Darstellung, die festlegt, wie einzelne Bauteile aus einem größeren Rohmaterialstück herausgeschnitten werden. | ||
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Für die Herstellung werden insgesamt vier Multiplexplatten aus Birke (BB/CC Schälfurnier, geschliffen quer, EN 314 Klasse 2) der Firma [https://www.holztusche.de/factfinder/result?query=multiplex&filter=St%C3%A4rke%7E%7Emm%3A%5B1%2C10%5D&search=multiplex Holz Tusche] verwendet. Die Außenwände werden aus Platten mit einer Dicke von 9 mm gefertigt, während für die Innenwände Platten mit einer Dicke von 6 mm zum Einsatz kommen. | Für die Herstellung werden insgesamt vier Multiplexplatten aus Birke (BB/CC Schälfurnier, geschliffen quer, EN 314 Klasse 2) der Firma [https://www.holztusche.de/factfinder/result?query=multiplex&filter=St%C3%A4rke%7E%7Emm%3A%5B1%2C10%5D&search=multiplex Holz Tusche] verwendet. Die Außenwände werden aus Platten mit einer Dicke von 9 mm gefertigt, während für die Innenwände Platten mit einer Dicke von 6 mm zum Einsatz kommen. | ||
<br> | <br> | ||
Für eine höhere Stabilität sind an den Innenwänden der Box mehrere Nuten vorgesehen, die mit den Außenwänden verbunden werden. Zudem wurden die Innenwände untereinander | Für eine höhere Stabilität sind an den Innenwänden der Box mehrere Nuten vorgesehen, die mit den Außenwänden verbunden werden. In diesen Fall beträgt die Nut eine dicke von 3mm und soll zur einer besseren Stabilität des Box dienen. Eine Nut ist eine meist rechteckige Vertiefung oder Erweiterung des Holtstückes, welche in das Holz reingefräßt oder gesägt wird. Zudem wurden die Innenwände untereinander verkeilt, um die Konstruktion weiter zu verstärken. | ||
<br> | <br> | ||
Die Außenwände sind in einem Winkel von 45° angeschrägt. Dies soll ebenfalls für besseren Halt sorgen und für ein schöneres Außesehen des Mobils. | Die Außenwände sind in einem Winkel von 45° angeschrägt. Dies soll ebenfalls für besseren Halt sorgen und für ein schöneres Außesehen des Mobils. | ||
<br> | <br> | ||
''' | Die folgenden Abbildungen zeigen die Schnittpläne der einzelnen Bauteile für die 6mm Multiplexplatte sowie für die 9mm Multiplexplatte. | ||
<br> | |||
'''Schnittplan für die Multiplexplatte 6mm''' | |||
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[[Datei:Schnittplan Multiplexplatte 6mm Teil1.png|thumb|left|700px|Abb. 3: Schnittplan Multiplexplatte 6mm Teil1]] | |||
[[Datei:Schnittplan Multiplexplatte 6mm Teil2.jpg|thumb|center|700px|Abb. 4: Schnittplan Multiplexplatte 6mm Teil2]] | |||
<br> | |||
'''Schnittplan für die Multiplexplatte 9mm''' | |||
<br> | <br> | ||
[[Datei:Schnittplan Multiplexplatte 9mm Teil1.png|thumb|left|700px|Abb. 5: Schnittplan Multiplexplatte 9mm Teil1]] | |||
[[Datei:Schnittplan Multiplexplatte 9mm Teil2.png|thumb|center|700px|Abb. 6: Schnittplan Multiplexplatte 9mm Teil2]] | |||
<br> | <br> | ||
== Bau des Innenlebens der Escape-Box == | |||
Beim Bau der einzelnen Komponenten wurde zunächst das Innengehäuse fertiggestellt. Dazu zählen die zwei Zwischenwände, die sechs Innenwände sowie die Mittelplatte. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da es einfacher ist, das Außengehäuse anschließend darum herum zu konstruieren. <br> | |||
Das Innengehäuse wird aus der 6mm dicken Ausgangsplatte hergestellt. Hierbei werden alle Bauteile einzeln von Hand angefertigt. Die Nuten und die Vertiefung der jeweiligen Platten dienen hierfür, für ein einfaches Stabilisieren und einen besseren Halt. | |||
<br> | <br> | ||
{| class="wikitable" | {| class="wikitable" | ||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 1: | |+ style = "text-align: left"|Tabelle 1: Innen- und Zwischenwand | ||
! | !unbearbeitet !! bearbeitet | ||
|- | |- | ||
| | |[[Datei:Innenwand gezeichnet.jpeg|thumb|150px|Abb. 7: Innenwand unbearbeitet]] | ||
| | |[[Datei:Innenwand gesaegt.jpeg|thumb|150px|Abb. 8: Innenwand bearbeitet]] | ||
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|[[Datei:Zwischenwand gezeichnet.jpeg|thumb|150px|Abb. 9: Zwischenwand unbearbeitet]] | |||
|[[Datei:Zwischenwand gesaegt.jpeg|thumb|150px|Abb. 10: Zwischenwand bearbeitet]] | |||
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| | |} | ||
| | Da die Nuten jeweils eine Breite von 3 mm aufweisen, werden in der 6 mm starken Mittelplatte an den entsprechenden Stellen Aussparungen hergestellt. Sowohl bei der Bodenplatte (auch Korpusboden genannt), als auch bei der Dachplatte (Korpusdach), werden ebenfalls 3 mm breite Aussparungen für die Nuten gestochen. | ||
| | Alle Aussparungen werden mit einem Stecheisen per Hand herrausgearbeitet. Hierzu wird die Kontur zunächst mit dem Stecheisen vorgestochen. Anschließend wird das Material schrittweise Schicht für Schicht abgetragen, bis zur gewünschten Tiefe von 3mm. | ||
<br> | |||
Zur weiteren Stabilität werden Balken in den vier Ecken der Box befestigt. Hierbei wird ein Stück der Mittelplatte Rausgesägt, damit die Balken durchgehend von der Bodenplatte bis zum Dach sin. Danach werden die Balken an der Bodenplatte, sowie an den Seitenwänden miteinander verleimt. | |||
[[Datei:Escape Mobil Seitenansicht.jpeg|thumb|left|400px|Abb. 10: Zwischenwand bearbeitet]] | |||
<br> | |||
Für das Innenleben des Escape-Mobils, wird ein deckendes Weis verwendet. Hierbei wird die Farbe drei mal aufgetragen. Zwischen den einzelnen Neulackierungen werden die Holzstücke mit einem feinen Schleifpapier abgeschliffen. Durch den Lack stellen sich die Holzfasern auf, sodass eine raue Oberfläche entsteht. Mithilfe des Zwischenschliff werden die Holzfasern gekappt. Dies führt zur einer glatten Oberfläche. | |||
<br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br> | |||
== Zusammenbau des Innenlebens == | |||
Für das Zusammensetzen der Escpae-Box wird der Wasserfeste Holzleim von der Firma [https://www.ponal.de/products/central-pdp.html/ponal-holzleim-wasserfest/SAP_0201FTP14BBO/variation/44280.html Ponal] genommen. Dies soll dazu dienen, dass die Box besser die Bedingungen der Natur standhalten kann. <br> | |||
Weiterhin wird zur besseren Befestung, während des trocknes, mit mehreren Spangurten die Boxs eingespannt. | |||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 2: Prozess zum Innenbau | |||
|- | |- | ||
|[[Datei:Erste Zusammenfuegung Escape Mobil.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.1: Erste Zusammenfügen des Escape Mobils]] | |||
|[[Datei:Mobil-Box bemalt.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.2: Mobil-Box bemalt]] | |||
|[[Datei:Mobil-Box verleimt.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.3: Mobil-Box verleimt]] | |||
|} | |} | ||
== Bau des Außenlebens der Escape-Box == | |||
Die Außenplatten bestehen aus 2 Seitenwände, 1 Vorderwand, 1 Rückwand und einer Bodenplatte. Die Dicke der verwendeten Ausgangsplatte beträgt 9mm. Desweiteren werden die Seitenwände, Vorder- und Rückwand seitlich nochmals um 45° angewinkelt. | |||
Auf den Seitenwänden werden 12 Türen reingesägt. | |||
= Materialen/Ausstattung = | = Materialen/Ausstattung = | ||
Hier stehen wichtige | Hier stehen wichtige Informationen zu den verwendeten Material für den Bau der Escape Box. | ||
{| class="wikitable" | {| class="wikitable" | ||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle | |+ style = "text-align: left"|Tabelle 3: Materialien für den Holzkorpus | ||
!Anzahl !! Bauteil !! Maße !! Dicke !! Holztyp | !Anzahl !! Bauteil !! Maße !! Dicke !! Holztyp | ||
|- | |||
|2 | |||
|Ausgangplatten zum scheiden der einzelnen Bauteile | |||
|Länge: 2400mm / Breite: 1200mm | |||
|9mm | |||
|Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier | |||
|- | |||
|2 | |||
|Ausgangplatten zum scheiden der einzelnen Bauteile | |||
|Länge: 2400mm / Breite: 1200mm | |||
|6mm | |||
|Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier | |||
|- | |- | ||
|1 | |1 | ||
| Zeile 150: | Zeile 196: | ||
|Innenseitenwand | |Innenseitenwand | ||
|Länge: 586mm / Breite: 348mm | |Länge: 586mm / Breite: 348mm | ||
|6mm | |||
|Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier | |||
|- | |||
|1 | |||
|Mittelplatte | |||
|Länge: 1048mm / Breite: 588mm | |||
|6mm | |6mm | ||
|Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier | |Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier | ||
| Zeile 155: | Zeile 207: | ||
|} | |} | ||
<br> | <br> | ||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 4: Leime und Lackierungen | |||
!Anzahl !! Hersteller !! Typ !! Liter/Gewicht !! Link zum Produkt | |||
|- | |||
|2 | |||
|Osmo | |||
|UV-Schutz-Öl 410 Farblos Seidenmatt ohne Filmschutz | |||
|2,5l | |||
|[https://www.holz-kunz.de/osmo-uv-schutz-oel-2-5l-410-farblos-seidenmatt-ohne-filmschutz Holz-Kunz.de] | |||
|- | |||
|2 | |||
|Osmo | |||
|Osmo Landhausfarbe High Solid 2101 Weiß | |||
|0,75l | |||
|[https://www.holz-kunz.de/osmo-landhausfarbe-high-solid-0-75l-2101-weiss Holz-Kunz.de] | |||
|- | |||
|2 | |||
|Ponal | |||
|PONAL Holzleim Wasserfest, Weiß, | |||
| 550g | |||
|[https://www.ponal.de/products/central-pdp.html/ponal-holzleim-wasserfest/SAP_0201FTP14BBO/variation/44280.html Ponal.de] | |||
|- | |||
|} | |||
= Stand 02.08.2026 = | |||
Das Escape-Mobil ist noch lange nicht fertig, und es muss noch einiges daran gearbeitet werden. Dennoch ist ein guter Fortschritt zu verzeichnen. Das Innenleben des Escape-Mobils ist fertig, lediglich die beiden Frontstützen müssen noch verleimt werden. Die Außenwände sind bereits zugesägt und mit einer Skizze für die Weiterverarbeitung versehen. Das Dach ist bereits lackiert und fertig und muss nur noch oben befestigt werden. Die Front-/Rückwand ist fertig gesägt und benötigt noch entsprechende Skizzen für das Touchpad. | |||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 2: Prozess zum Innenbau | |||
|- | |||
|[[Datei:Escape Mobil Seite Feritg.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.1: Erste Zusammenfügen des Escape Mobils]] | |||
|[[Datei:Escape Mobil Rückseite Fertig.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.2: Mobil-Box bemalt]] | |||
|[[Datei:Dach.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.3: Mobil-Box verleimt]] | |||
|[[Datei:Escape Mobil Außenseitenwaende.jpeg|thumb|right|300px|Abb. 11.3: Mobil-Box verleimt]] | |||
|} | |||
== Offene Punkte / Nächste Schritte == | |||
Für das Touchpad wird noch eine Vorrichtung benötigt, die den Einbau in einem 20°-Winkel ermöglicht. Dies soll eine einfachere Nutzung des Pads gewährleisten. An der Rückwand ist zudem eine Tür eingeplant, die der Wartung der Elektronik und des Netzteils dient. Dabei ist zu beachten, dass die Tür nicht über die Position des Touchpads hinausgeht – am besten sollte sie unterhalb des Touchpads beginnen. | |||
<br><br> | |||
Außerdem soll an der Seite, an der das Netzteil eingebaut wird, die Wand zur Rückwand hin entfernt werden. Dabei ist zu beachten, dass ein Rand von ca. 6 mm bestehen bleibt, um einen besseren Halt der Box zu gewährleisten. Diese Öffnung soll eine schnelle und einfache Entnahme des Netzteils ermöglichen und dabei helfen, die Kabel unkompliziert mit der Elektronik zu verbinden. | |||
<br><br> | |||
Des Weiteren wird eine Bodenplatte benötigt, um die Escape-Box mit dem Escape-Mobil zu verbinden und zu stabilisieren. Da die Escape-Box auch alleine stehen soll, müssen zudem Füße an den vier Ecken angebracht werden. Da es dabei aber zu Schwierigkeiten aufgrund des Gewichts kommen kann, sollen weitere Holzstücke am Boden der Box befestigt werden. | |||
= Mint-AG-Tag = | |||
[[Datei:Mint AG Tag.jpeg|thumb|rigth|500px|Abb. 8: Spielaufbau für den Mint-AG-Tag]] | |||
Am 28.05.2026 wurden Schülerinnen und Schüler eingeladen mehrere Escape-Games zu testen. Hiefür wurden bestimme Escape-Games aus dem Studiengang Mechatronik ausgesucht. Mit dieses Spielen wurde eine Geschichte entwickelt. | |||
Informationen zu den ganzen Rätsel sind unter den folgenden Links verfügbar: | |||
*[https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Kategorie:ProjekteET_MTR_BSE_WS2025 WS 25/26: Fachpraktikum Mechatronik (MTR) und Angewandte Mechatronik (BSE)] | |||
*[https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Kategorie:ProjekteET_MTR_BSE_WS2024 WS 24/25: Fachpraktikum Mechatronik (MTR) und Angewandte Mechatronik (BSE)] | |||
<br> | |||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 5: Ablauf | |||
! Uhrzeit !! Inhalt !! Dauer | |||
|- | |||
| 13:45 | |||
| Begrüßung | |||
| 5 Min. | |||
|- | |||
| 13:50 | |||
| Einführung in Studiengang Mechatronik | |||
| 10 Min. | |||
|- | |||
| 14:00 | |||
| Einführung des Escapes Games | |||
| 10 Min. | |||
|- | |||
| 14:10 | |||
| Start des Escape Games | |||
| 60 Min. | |||
|- | |||
| 14:10 | |||
| Spielbewertung + Abschied | |||
| 5 Min. | |||
|- | |||
| 14:15 | |||
| Ende | |||
| | |||
|} | |||
<br> | |||
== Geschichte == | |||
Hier stehen wichtige Informationen zu der Escape-Game Geschichte Professor Phineas Patritius Pappenbergs Rettung. Diese Geschichte soll auch für das Escape Mobil verfügbar und spielbar sein.<br> | |||
Das Spielprinzip ist von Exit-Spielen inspiriert. | |||
<br> | |||
Die Geschichte besteht aus: | |||
* 1 Spielbeschreibung | |||
* 1 Startkarte | |||
* 12 Rätselkarten, welche jeweils 2 Hilfskarten und 1 Lösungsweg haben | |||
* 1 Endekarte | |||
=== Zusammenfassung der Escape Geschichte === | |||
Im Rahmen der MINT-AG wurde eine interaktive Escape-Story mit dem Titel „Professor Phineas Patricius Pappenbergs Rettung“ entwickelt. Ziel des Spiels ist es, die Teilnehmer spielerisch an technische und mechatronische Inhalte heranzuführen und gleichzeitig Teamarbeit sowie logisches Denken zu fördern.<br> | |||
Die Geschichte beginnt damit, dass die Spieler eingeladen werden, verschiedene Projektarbeiten von Mechatronik-Studenten zu besichtigen. Der zuständige Professor erscheint jedoch nicht zum vereinbarten Zeitpunkt. Stattdessen entdecken die Teilnehmer eine geheimnisvolle Apparatur sowie eine Reihe von Hinweisen, die darauf hindeuten, dass sich Professor Pappenberg versehentlich in seiner selbstgebauten Rakete eingeschlossen hat. Durch einen Unfall wurde zusätzlich der Raketenstart aktiviert, sodass die Spieler nun unter Zeitdruck versuchen müssen, den Start zu verhindern und den Professor zu retten.<br> | |||
Im Verlauf des Spiels lösen die Teilnehmer mehrere aufeinander aufbauende Rätsel. Dabei kommen unterschiedliche technische und logische Aufgaben zum Einsatz. Zu Beginn müssen die Spieler ein Labyrinth lösen, um den Weg zur Rakete zu finden. Anschließend folgen weitere Rätsel mit geometrischen Formen, Morsecode und elektronischen Schaltungen.<br> | |||
Ein besonderer Fokus liegt auf mechatronischen und naturwissenschaftlichen Themen. Die Spieler beschäftigen sich unter anderem mit elektrischen Schaltungen, Sensorik, mathematischen Berechnungen sowie der Steuerung technischer Systeme.<br> | |||
Im weiteren Verlauf kommunizieren die Teilnehmer mit der künstlichen Intelligenz „Jarvis“, die verschiedene mathematische und logische Aufgaben stellt. Durch das erfolgreiche Lösen aller Herausforderungen gelingt es schließlich, den Raketenstart zu stoppen. Allerdings stellt sich heraus, dass der vermeintliche Rettungscode zunächst zu einer Bombe statt zum eigentlichen Öffnungsgerät führt. Erst nach dem Lösen weiterer Aufgaben erhalten die Spieler den sogenannten „JoyCode“, mit dem die Raketentür endgültig geöffnet werden kann.<br> | |||
Am Ende der Geschichte erklärt Professor Pappenberg, dass zu keinem Zeitpunkt echte Gefahr bestand. Die gesamte Situation wurde von ihm inszeniert, um Schülerinnen und Schülern auf unterhaltsame Weise die Vielseitigkeit und Faszination der Mechatronik näherzubringen.<br> | |||
<br> | |||
Die Druckvorlage zu der Geschichte ist hier zu finden: | |||
<br> | |||
[[Medium:PPP Rettung Komplett Druckvorlage.pdf |PPP Rettung Komplett Druckvorlage.pdf ]] | |||
=== Spielbeschreibung === | |||
Der Professor Phineas Patricius Pappenberg ist von Beruf Automatisierungstechniker. <br> | |||
Doch inzwischen hat er ein neues Hobby gefunden: die Raketenwissenschaft! <br> | |||
<br> | |||
Als er eines Tages in seiner selbstgebauten Rakete wichtige Arbeiten verrichtete, fiel <br> | |||
plötlich die Tür der Rakete zu. Vor lauter Schreck drückte Professor Pappenberg <br> | |||
versehentlich den Startknopf. Nun steckt der selbsternannte Raketenwissenschaftler in <br> | |||
seiner Rakete fest - und nur Menschen außerhalb der Rakete können den Start verhindern. <br> | |||
<br> | |||
Zum Glück hat er an der Hochschule eine Kiste vergessen, in der sich ein Rätsel befindet, <br> | |||
das direkt zu ihm führt. Da ohnehin noch Schüler erwartet werden, heißt es jetzt nur noch <br> | |||
abzuwarten, bis diese das Rätsel lösenund ihm zu Hilfe eilen. | |||
<br> | |||
=== Verwendete Rätsel === | |||
Die folgenden Escape-Games wurden für die Geschichte verwendet: | |||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 6: Verwendete Rätsel | |||
! # !! Rätselname !! Hersteller | |||
|- | |||
| 1 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Lichtlabyrinth Lichtlabyrinth] | |||
| Jonas von Döllen, Julius von Agris | |||
|- | |||
| 2 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Pentomino_Puzzle Pentomino Puzzle] | |||
| Timo Roch, Kevin Ernst | |||
|- | |||
| 3 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Morsecode Morsecode] | |||
| Tim Hane, Philipp Wahl | |||
|- | |||
| 4 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Sieben-Lampen-R%C3%A4tsel Sieben Lampen Rätsel] | |||
| Jan van Pels, Joe Schröder | |||
|- | |||
| 5 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Widerstandsschaltung Widerstandsschaltung] | |||
| Jan Brühmann , David Borgmeier | |||
|- | |||
| 6 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/12.02.2026_-_MINT-Tag_Kreis_Soest_-_Mechatronik_-_Educational_Escape_Games Kreisfahrt] | |||
| - | |||
|- | |||
| 7 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Kugel-Balancierer Kugel Balancierer] | |||
| Kilian Engelhardt, Daniel Block | |||
|- | |||
| 8 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Polarlock Kugel Polarlock] | |||
| Barinder Singh , Yash Uppal | |||
|- | |||
| 9 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Lichtw%C3%A4chter Lichtwächter] | |||
| Marvin Flach, Andreas Werning | |||
|- | |||
| 10 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Die_Bombe Die Bombe] | |||
| Seda Ünal, Tobias Brandt | |||
|- | |||
| 11 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Arduino_basierte_Quiz_Box Quizbox] | |||
| Anivesh Kumar, Marius Hoffknecht | |||
|- | |||
| 12 | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_JoyCode JoyCode] | |||
| Jens Potthoff, Mohammed Yassine Houari | |||
|} | |||
<br> | |||
== Design == | |||
Das Design der Rätselkarten wurde auf die jeweiligen Escape Spiele angepasst, damit Spielerleiter und Spieler wissen welche Rätsel zu welchen Rätselkarten gehören. | |||
Hierbei wurden nur die verschiedenen [https://www.hshl.de/hochschule-hamm-lippstadt/cd/ Farben der Hochschule] verwenden, um ein die vielfalt der Hochschule zu symbolisieren. | |||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 7: Die verschiedenen Rätselkarten und deren Designs | |||
! | |||
|- | |||
| [[Datei:Raetsel Start.png|300px|thumb|left|Abb. 7.2 Erste Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel1 Labyrinth.png|300px|thumb|left|Abb. 7.2 Erste Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel2 Pentomino Puzzle.png|300px|thumb|left|Abb. 7.3 Zweite Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel3 Morse Code.png|300px|thumb|left|Abb. 7.4 Dritte Rätselkarte]] | |||
|- | |||
| [[Datei:Raetsel4 Sieben Lampen.png|300px|thumb|left|Abb. 7.5 vierte Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel5 Widerstandsschaltung.png|300px|thumb|left|Abb. 7.6 Fünfte Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel6 Kreisfahrt.png|300px|thumb|left|Abb. 7.7 Sechste Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel7 Kugel Balancierer.png|300px|thumb|left|Abb. 7.8 Siebte Rätselkarte]] | |||
|- | |||
| [[Datei:Raetsel8 Polarlock.png|300px|thumb|left|Abb. 7.9 Achte Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel9 Lichtwaechter.png|300px|thumb|left|Abb. 7.10 Neunte Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel10 Die Bombe.png|300px|thumb|left|Abb. 7.11 Zehnte Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel11 Quizbox.png|300px|thumb|left|Abb. 7.12 Elfte Rätselkarte]] | |||
|- | |||
| [[Datei:Raetsel12 JoyCode.png|300px|thumb|left|Abb. 7.13 Zwölfte Rätselkarte]] | |||
| [[Datei:Raetsel Ende.png|300px|thumb|left|Abb. 7.13 Ende Rätselkarte]] | |||
|} | |||
= Rätsel = | |||
Obwohl sehr viel Kreativität hinter den Rätseln stecken, brauchen manche eine Reperatur oder eine Überarbeitung, um diese in den Escape-Game aufzunehmen. | |||
<br> | |||
'''Hier sind die Rätsel die Repariert oder Überarbeitet wurden.''' | |||
<br> | |||
{| class="wikitable" | |||
|+ style = "text-align: left"|Tabelle 8: Rätsel Überarbeitung | |||
! Rätsel !! Ersteller !! Studiengang !! Repariert/Überarbeitet | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Aufbau_von_R%C3%A4tseln_f%C3%BCr_ein_Educational_Escape_Game Transformation] | |||
| Billy Truong | |||
| CVD | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Transformation.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Aufbau_von_R%C3%A4tseln_f%C3%BCr_ein_Educational_Escape_Game Puzzle Reise] | |||
| Billy Truong | |||
| CVD | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Puzzle Reise.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Lichtlabyrinth Lichtlabyrinth] | |||
| Jonas von Döllen, Julius von Agris | |||
| MTR | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Lichtlabyrinth.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Widerstandsschaltung Widerstandsschaltung] | |||
| Jan Brühmann , David Borgmeier | |||
| MTR | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Widerstandsschaltung.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Morsecode Morsecode] | |||
| Tim Hane, Philipp Wahl | |||
| MTR | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Morsecode.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Kugel-Balancierer Kugel Balancierer] | |||
| Kilian Engelhardt, Daniel Block | |||
| MTR | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Kugel Balancierer.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Pentomino_Puzzle Pentomino Puzzle] | |||
| Timo Roch, Kevin Ernst | |||
| BSE | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Pentomino Puzzle.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
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| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Die_Bombe Die Bombe] | |||
| Seda Ünal, Tobias Brandt | |||
| BSE | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Die Bombe.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
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| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Sieben-Lampen-R%C3%A4tsel Sieben Lampen Rätsel] | |||
| Jan van Pels, Joe Schröder | |||
| BSE | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Sieben Lampen.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
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| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_JoyCode JoyCode] | |||
| Jens Potthoff, Mohammed Yassine Houari | |||
| BSE | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg JoyCode.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
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| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Lichtw%C3%A4chter Lichtwächter] | |||
| Marvin Flach, Andreas Werning | |||
| MTR | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Lichtwaechter.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
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| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_R%C3%A4tselbox Rätselbox] | |||
| xiangyao Liu, yunkai Lin | |||
| BSE | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Raetselbox.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Escape_Game:_Polarlock Polarlock] | |||
| Barinder Singh, Yash Uppal | |||
| MTR | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Polarlock.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|- | |||
| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/12.02.2026_-_MINT-Tag_Kreis_Soest_-_Mechatronik_-_Educational_Escape_Games Kreisfahrt] | |||
| - | |||
| - | |||
| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Kreisfahrt.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
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| [https://wiki.hshl.de/wiki/index.php/Arduino_basierte_Quiz_Box Quizbox] | |||
| Anivesh Kumar, Marius Hoffknecht | |||
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| [[Medium: Hilfestellung Loesungweg Quizbox.pdf| Hilfsansätze und Lösungsweg zum Rätsel erstellt]] | |||
|} | |||
= Umsetzung der | = Fazit = | ||
Die Umsetzung dieses Projekts war für mich besonders spannend, da ich persönlich bisher wenig mit Handwerk zu tun hatte. Dadurch konnte ich sehr viel Neues lernen und direkt in die Praxis umsetzen. Allerdings haben sich dadurch auch einige Prozesse in die Länge gezogen. Dennoch fühlte es sich immer wieder aufs Neue belohnend an, wenn einzelne Komponenten, an denen mehrere Tage gearbeitet wurde, schließlich ineinandergriffen und zusammenpassten. | |||
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Am Ende meine Fortschritte zu sehen und zu begutachten, gibt mir ein stolzes und zufriedenes Gefühl. Durch dieses Projekt konnte ich zudem besser verstehen, welche Zusammenhänge zwischen dem Design eines Objekts und dessen Umsetzung wichtig sind. | |||
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Auch die Entwicklung einer eigenen Geschichte im Rahmen der MINT-AG hat mir sehr viel Spaß bereitet. Besonders das Testen der Geschichte mit den Schüler/innen der 9. und 10. Klasse war eine schöne Erfahrung – es hat mir großen Spaß gemacht, dabei zuzusehen, wie sie beim Spielen der Geschichte rätselten und Dinge ausprobierten. | |||
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Aktuelle Version vom 3. August 2026, 13:11 Uhr

| Autor: | Patrick Hamel |
| Art: | Praxissemester |
| Studiengang: | CVD |
| Starttermin: | 13.04.2026 |
| Abgabetermin: | 03.08.2026 |
| Betreuer: | Prof. Dr.-Ing. Schneider |
| Projektplan: | Projektplan |
Einführung
Dieser Bericht dokumentiert den Aufbau des Educational Escape Mobil von der Hochschule Hamm-Lippstadt. Ziel der HSHL ist es, ein mobiles Escape-Game zu entwickeln, das von Schüler/innen und Studierenden eigenständig und spielerisch gelöst werden kann. Insbesondere soll es Schüler/innen bei der Entscheidungsfindung für ein geeignetes Studienfach unterstützen.
Auf Grundlage von Marcel Schulz Projektarbeit wird im Rahmen des Praxissemsters der Korpus des Escape Mobils gefertigt. Dabei greift Patrick Hamel auf die bereits entwickelten SolidWorks-Modelle zurück.
Desweiteren werden vorhandelnde Rätsel getestet und gegebenfalls Repariert oder Überarbeitet.
Allgemeines
Aufgabenstellung
- Einarbeitung in die bestehende Planung des Escape Mobils
- Aufbau des Escape Mobils
- Diskussion von Änderungswünschen mit Betreuer
- Funktionstest der Systemkomponenten
- Systemtest des Escape Mobils
- Test, Überarbeitung und Reparatur der bestehenden Rätsel
- Optional: Zusammenstellung eines Rätsel-Sets
- Optional: Schulklasse einladen
- Dokumentation im HSHL-Wiki
Bestehende Rätsel
- Kategorie:ProjekteET_MTR_BSE_WS2024
- Kategorie:ProjekteET_MTR_BSE_WS2025
- Aufbau_von_Rätseln_für_ein_Educational_Escape_Game
A Vorausssetzungen
Das Projekt erfordert Vorwissen in einigen, aber nicht allen nachfolgenden Themengebieten. Sollten Sie die Anforderungen nicht erfüllen, kann die Aufgabenstellung mit Blick auf Ihre Vorkenntnisse individuell angepasst werden.
- Modellbau (z. B. Holz-, Metallverarbeitung, CAD, 3D-Druck)
- Kreativität (z. B. Storytelling, Spielidee, Design des Abenteuer-Moduls)
- Spaß am Bau eines mechatronischen Abenteuer-Moduls
- Dokumentenversionierung mit SVN
- Dokumentation mit Word und im HSHL-Wiki.
B Anforderungen an die wissenschaftliche Arbeit
- Wissenschaftliche Vorgehensweise (Projektplan, etc.), nützlicher Artikel: Gantt Diagramm erstellen
- Wöchentlicher Fortschrittsberichte (informativ), aktualisieren Sie das Besprechungsprotokoll - Live Gespräch mit Prof. Schneider
- Projektvorstellung im Wiki
- Tägliche Sicherung der Arbeitsergebnisse in SVN
- Tägliche Dokumentation der geleisteten Arbeitsstunden
- Studentische Arbeiten bei Prof. Schneider
- Praxissemester
- Anforderungen an eine wissenschaftlich Arbeit
C Getting Started
- Sicherheitseinweisung
- Arbeitsplatz Vorbereitung (Login,...)
- SVN-Zugang zum Arbeitsordner
- Wiki-Zugang zum persönlichen Artikel
- Besprechung der Arbeitszeiten (Excel-Tabelle in SVN, Commit mit Startzeit, Commit mit Endzeit)
- ggf. Transponderausgabe
D SVN-Repositorium
- SVN Checkout-URL https://svn.hshl.de/svn/HSHL_Projekte/trunk/Escape_Game/
Zielsetzung
Das Ziel dieses Projektes ist es ein Escape-Box zu bauen, welches auf einem Handwagen Typs 4001 (Fetra) passt und dort sicher befestigt und demotiert werden kann. Desweiteren soll dieser mit elektronischen Komponenten verbessert und erweitert werden können. Zudem soll die Box genügend Platz für verschiedene spielbare Rätsel bieten, die bei Bedarf ausgetauscht oder erweitert werden könnenn.
Projektplanung
Für den unten dargestellten Projektplan wurde eine Mind Map erstellt, die dazu dient, die verschiedenen Aufgabenbereiche übersichtlich zu visualisieren. Der Fokus lag dabei nicht auf der zeitlichen Einplanung der Aufgaben, da diese individuell und zu unterschiedlichen Zeitpunkten weitergeführt oder bearbeitet werden können.

Bau des Escape-Mobils
Schnittplan
Bevor mit dem Aufbau des Escape-Mobils begonnen werden kann, muss zunächst ein Schnittplan erstellt werden. Ein Schnittplan ist eine detaillierte Darstellung, die festlegt, wie einzelne Bauteile aus einem größeren Rohmaterialstück herausgeschnitten werden.
Für die Herstellung werden insgesamt vier Multiplexplatten aus Birke (BB/CC Schälfurnier, geschliffen quer, EN 314 Klasse 2) der Firma Holz Tusche verwendet. Die Außenwände werden aus Platten mit einer Dicke von 9 mm gefertigt, während für die Innenwände Platten mit einer Dicke von 6 mm zum Einsatz kommen.
Für eine höhere Stabilität sind an den Innenwänden der Box mehrere Nuten vorgesehen, die mit den Außenwänden verbunden werden. In diesen Fall beträgt die Nut eine dicke von 3mm und soll zur einer besseren Stabilität des Box dienen. Eine Nut ist eine meist rechteckige Vertiefung oder Erweiterung des Holtstückes, welche in das Holz reingefräßt oder gesägt wird. Zudem wurden die Innenwände untereinander verkeilt, um die Konstruktion weiter zu verstärken.
Die Außenwände sind in einem Winkel von 45° angeschrägt. Dies soll ebenfalls für besseren Halt sorgen und für ein schöneres Außesehen des Mobils.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Schnittpläne der einzelnen Bauteile für die 6mm Multiplexplatte sowie für die 9mm Multiplexplatte.
Schnittplan für die Multiplexplatte 6mm


Schnittplan für die Multiplexplatte 9mm


Bau des Innenlebens der Escape-Box
Beim Bau der einzelnen Komponenten wurde zunächst das Innengehäuse fertiggestellt. Dazu zählen die zwei Zwischenwände, die sechs Innenwände sowie die Mittelplatte. Diese Vorgehensweise wurde gewählt, da es einfacher ist, das Außengehäuse anschließend darum herum zu konstruieren.
Das Innengehäuse wird aus der 6mm dicken Ausgangsplatte hergestellt. Hierbei werden alle Bauteile einzeln von Hand angefertigt. Die Nuten und die Vertiefung der jeweiligen Platten dienen hierfür, für ein einfaches Stabilisieren und einen besseren Halt.
| unbearbeitet | bearbeitet |
|---|---|
Da die Nuten jeweils eine Breite von 3 mm aufweisen, werden in der 6 mm starken Mittelplatte an den entsprechenden Stellen Aussparungen hergestellt. Sowohl bei der Bodenplatte (auch Korpusboden genannt), als auch bei der Dachplatte (Korpusdach), werden ebenfalls 3 mm breite Aussparungen für die Nuten gestochen.
Alle Aussparungen werden mit einem Stecheisen per Hand herrausgearbeitet. Hierzu wird die Kontur zunächst mit dem Stecheisen vorgestochen. Anschließend wird das Material schrittweise Schicht für Schicht abgetragen, bis zur gewünschten Tiefe von 3mm.
Zur weiteren Stabilität werden Balken in den vier Ecken der Box befestigt. Hierbei wird ein Stück der Mittelplatte Rausgesägt, damit die Balken durchgehend von der Bodenplatte bis zum Dach sin. Danach werden die Balken an der Bodenplatte, sowie an den Seitenwänden miteinander verleimt.

Für das Innenleben des Escape-Mobils, wird ein deckendes Weis verwendet. Hierbei wird die Farbe drei mal aufgetragen. Zwischen den einzelnen Neulackierungen werden die Holzstücke mit einem feinen Schleifpapier abgeschliffen. Durch den Lack stellen sich die Holzfasern auf, sodass eine raue Oberfläche entsteht. Mithilfe des Zwischenschliff werden die Holzfasern gekappt. Dies führt zur einer glatten Oberfläche.
Zusammenbau des Innenlebens
Für das Zusammensetzen der Escpae-Box wird der Wasserfeste Holzleim von der Firma Ponal genommen. Dies soll dazu dienen, dass die Box besser die Bedingungen der Natur standhalten kann.
Weiterhin wird zur besseren Befestung, während des trocknes, mit mehreren Spangurten die Boxs eingespannt.
Bau des Außenlebens der Escape-Box
Die Außenplatten bestehen aus 2 Seitenwände, 1 Vorderwand, 1 Rückwand und einer Bodenplatte. Die Dicke der verwendeten Ausgangsplatte beträgt 9mm. Desweiteren werden die Seitenwände, Vorder- und Rückwand seitlich nochmals um 45° angewinkelt. Auf den Seitenwänden werden 12 Türen reingesägt.
Materialen/Ausstattung
Hier stehen wichtige Informationen zu den verwendeten Material für den Bau der Escape Box.
| Anzahl | Bauteil | Maße | Dicke | Holztyp |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Ausgangplatten zum scheiden der einzelnen Bauteile | Länge: 2400mm / Breite: 1200mm | 9mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 2 | Ausgangplatten zum scheiden der einzelnen Bauteile | Länge: 2400mm / Breite: 1200mm | 6mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 1 | Korpus Dach | Länge: 1110mm / Breite: 638mm | 9mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 1 | Korpus Boden | Länge: 1040mm / Breite: 580mm | 9mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 2 | Korpus Seite | Länge: 1064mm / Breite: 691mm | 9mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 2 | Korpus Vor-/Rückseite | Länge: 588mm / Breite: 691mm | 9mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 2 | Innenzwischenwand | Länge: 1046mm / Breite: 348mm | 6mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 6 | Innenseitenwand | Länge: 586mm / Breite: 348mm | 6mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| 1 | Mittelplatte | Länge: 1048mm / Breite: 588mm | 6mm | Multiplexplatten Birke BB/CC Schälfurnier |
| Anzahl | Hersteller | Typ | Liter/Gewicht | Link zum Produkt |
|---|---|---|---|---|
| 2 | Osmo | UV-Schutz-Öl 410 Farblos Seidenmatt ohne Filmschutz | 2,5l | Holz-Kunz.de |
| 2 | Osmo | Osmo Landhausfarbe High Solid 2101 Weiß | 0,75l | Holz-Kunz.de |
| 2 | Ponal | PONAL Holzleim Wasserfest, Weiß, | 550g | Ponal.de |
Stand 02.08.2026
Das Escape-Mobil ist noch lange nicht fertig, und es muss noch einiges daran gearbeitet werden. Dennoch ist ein guter Fortschritt zu verzeichnen. Das Innenleben des Escape-Mobils ist fertig, lediglich die beiden Frontstützen müssen noch verleimt werden. Die Außenwände sind bereits zugesägt und mit einer Skizze für die Weiterverarbeitung versehen. Das Dach ist bereits lackiert und fertig und muss nur noch oben befestigt werden. Die Front-/Rückwand ist fertig gesägt und benötigt noch entsprechende Skizzen für das Touchpad.
Offene Punkte / Nächste Schritte
Für das Touchpad wird noch eine Vorrichtung benötigt, die den Einbau in einem 20°-Winkel ermöglicht. Dies soll eine einfachere Nutzung des Pads gewährleisten. An der Rückwand ist zudem eine Tür eingeplant, die der Wartung der Elektronik und des Netzteils dient. Dabei ist zu beachten, dass die Tür nicht über die Position des Touchpads hinausgeht – am besten sollte sie unterhalb des Touchpads beginnen.
Außerdem soll an der Seite, an der das Netzteil eingebaut wird, die Wand zur Rückwand hin entfernt werden. Dabei ist zu beachten, dass ein Rand von ca. 6 mm bestehen bleibt, um einen besseren Halt der Box zu gewährleisten. Diese Öffnung soll eine schnelle und einfache Entnahme des Netzteils ermöglichen und dabei helfen, die Kabel unkompliziert mit der Elektronik zu verbinden.
Des Weiteren wird eine Bodenplatte benötigt, um die Escape-Box mit dem Escape-Mobil zu verbinden und zu stabilisieren. Da die Escape-Box auch alleine stehen soll, müssen zudem Füße an den vier Ecken angebracht werden. Da es dabei aber zu Schwierigkeiten aufgrund des Gewichts kommen kann, sollen weitere Holzstücke am Boden der Box befestigt werden.
Mint-AG-Tag

Am 28.05.2026 wurden Schülerinnen und Schüler eingeladen mehrere Escape-Games zu testen. Hiefür wurden bestimme Escape-Games aus dem Studiengang Mechatronik ausgesucht. Mit dieses Spielen wurde eine Geschichte entwickelt. Informationen zu den ganzen Rätsel sind unter den folgenden Links verfügbar:
- WS 25/26: Fachpraktikum Mechatronik (MTR) und Angewandte Mechatronik (BSE)
- WS 24/25: Fachpraktikum Mechatronik (MTR) und Angewandte Mechatronik (BSE)
| Uhrzeit | Inhalt | Dauer |
|---|---|---|
| 13:45 | Begrüßung | 5 Min. |
| 13:50 | Einführung in Studiengang Mechatronik | 10 Min. |
| 14:00 | Einführung des Escapes Games | 10 Min. |
| 14:10 | Start des Escape Games | 60 Min. |
| 14:10 | Spielbewertung + Abschied | 5 Min. |
| 14:15 | Ende |
Geschichte
Hier stehen wichtige Informationen zu der Escape-Game Geschichte Professor Phineas Patritius Pappenbergs Rettung. Diese Geschichte soll auch für das Escape Mobil verfügbar und spielbar sein.
Das Spielprinzip ist von Exit-Spielen inspiriert.
Die Geschichte besteht aus:
- 1 Spielbeschreibung
- 1 Startkarte
- 12 Rätselkarten, welche jeweils 2 Hilfskarten und 1 Lösungsweg haben
- 1 Endekarte
Zusammenfassung der Escape Geschichte
Im Rahmen der MINT-AG wurde eine interaktive Escape-Story mit dem Titel „Professor Phineas Patricius Pappenbergs Rettung“ entwickelt. Ziel des Spiels ist es, die Teilnehmer spielerisch an technische und mechatronische Inhalte heranzuführen und gleichzeitig Teamarbeit sowie logisches Denken zu fördern.
Die Geschichte beginnt damit, dass die Spieler eingeladen werden, verschiedene Projektarbeiten von Mechatronik-Studenten zu besichtigen. Der zuständige Professor erscheint jedoch nicht zum vereinbarten Zeitpunkt. Stattdessen entdecken die Teilnehmer eine geheimnisvolle Apparatur sowie eine Reihe von Hinweisen, die darauf hindeuten, dass sich Professor Pappenberg versehentlich in seiner selbstgebauten Rakete eingeschlossen hat. Durch einen Unfall wurde zusätzlich der Raketenstart aktiviert, sodass die Spieler nun unter Zeitdruck versuchen müssen, den Start zu verhindern und den Professor zu retten.
Im Verlauf des Spiels lösen die Teilnehmer mehrere aufeinander aufbauende Rätsel. Dabei kommen unterschiedliche technische und logische Aufgaben zum Einsatz. Zu Beginn müssen die Spieler ein Labyrinth lösen, um den Weg zur Rakete zu finden. Anschließend folgen weitere Rätsel mit geometrischen Formen, Morsecode und elektronischen Schaltungen.
Ein besonderer Fokus liegt auf mechatronischen und naturwissenschaftlichen Themen. Die Spieler beschäftigen sich unter anderem mit elektrischen Schaltungen, Sensorik, mathematischen Berechnungen sowie der Steuerung technischer Systeme.
Im weiteren Verlauf kommunizieren die Teilnehmer mit der künstlichen Intelligenz „Jarvis“, die verschiedene mathematische und logische Aufgaben stellt. Durch das erfolgreiche Lösen aller Herausforderungen gelingt es schließlich, den Raketenstart zu stoppen. Allerdings stellt sich heraus, dass der vermeintliche Rettungscode zunächst zu einer Bombe statt zum eigentlichen Öffnungsgerät führt. Erst nach dem Lösen weiterer Aufgaben erhalten die Spieler den sogenannten „JoyCode“, mit dem die Raketentür endgültig geöffnet werden kann.
Am Ende der Geschichte erklärt Professor Pappenberg, dass zu keinem Zeitpunkt echte Gefahr bestand. Die gesamte Situation wurde von ihm inszeniert, um Schülerinnen und Schülern auf unterhaltsame Weise die Vielseitigkeit und Faszination der Mechatronik näherzubringen.
Die Druckvorlage zu der Geschichte ist hier zu finden:
PPP Rettung Komplett Druckvorlage.pdf
Spielbeschreibung
Der Professor Phineas Patricius Pappenberg ist von Beruf Automatisierungstechniker.
Doch inzwischen hat er ein neues Hobby gefunden: die Raketenwissenschaft!
Als er eines Tages in seiner selbstgebauten Rakete wichtige Arbeiten verrichtete, fiel
plötlich die Tür der Rakete zu. Vor lauter Schreck drückte Professor Pappenberg
versehentlich den Startknopf. Nun steckt der selbsternannte Raketenwissenschaftler in
seiner Rakete fest - und nur Menschen außerhalb der Rakete können den Start verhindern.
Zum Glück hat er an der Hochschule eine Kiste vergessen, in der sich ein Rätsel befindet,
das direkt zu ihm führt. Da ohnehin noch Schüler erwartet werden, heißt es jetzt nur noch
abzuwarten, bis diese das Rätsel lösenund ihm zu Hilfe eilen.
Verwendete Rätsel
Die folgenden Escape-Games wurden für die Geschichte verwendet:
| # | Rätselname | Hersteller |
|---|---|---|
| 1 | Lichtlabyrinth | Jonas von Döllen, Julius von Agris |
| 2 | Pentomino Puzzle | Timo Roch, Kevin Ernst |
| 3 | Morsecode | Tim Hane, Philipp Wahl |
| 4 | Sieben Lampen Rätsel | Jan van Pels, Joe Schröder |
| 5 | Widerstandsschaltung | Jan Brühmann , David Borgmeier |
| 6 | Kreisfahrt | - |
| 7 | Kugel Balancierer | Kilian Engelhardt, Daniel Block |
| 8 | Kugel Polarlock | Barinder Singh , Yash Uppal |
| 9 | Lichtwächter | Marvin Flach, Andreas Werning |
| 10 | Die Bombe | Seda Ünal, Tobias Brandt |
| 11 | Quizbox | Anivesh Kumar, Marius Hoffknecht |
| 12 | JoyCode | Jens Potthoff, Mohammed Yassine Houari |
Design
Das Design der Rätselkarten wurde auf die jeweiligen Escape Spiele angepasst, damit Spielerleiter und Spieler wissen welche Rätsel zu welchen Rätselkarten gehören. Hierbei wurden nur die verschiedenen Farben der Hochschule verwenden, um ein die vielfalt der Hochschule zu symbolisieren.
Rätsel
Obwohl sehr viel Kreativität hinter den Rätseln stecken, brauchen manche eine Reperatur oder eine Überarbeitung, um diese in den Escape-Game aufzunehmen.
Hier sind die Rätsel die Repariert oder Überarbeitet wurden.
Fazit
Die Umsetzung dieses Projekts war für mich besonders spannend, da ich persönlich bisher wenig mit Handwerk zu tun hatte. Dadurch konnte ich sehr viel Neues lernen und direkt in die Praxis umsetzen. Allerdings haben sich dadurch auch einige Prozesse in die Länge gezogen. Dennoch fühlte es sich immer wieder aufs Neue belohnend an, wenn einzelne Komponenten, an denen mehrere Tage gearbeitet wurde, schließlich ineinandergriffen und zusammenpassten.
Am Ende meine Fortschritte zu sehen und zu begutachten, gibt mir ein stolzes und zufriedenes Gefühl. Durch dieses Projekt konnte ich zudem besser verstehen, welche Zusammenhänge zwischen dem Design eines Objekts und dessen Umsetzung wichtig sind.
Auch die Entwicklung einer eigenen Geschichte im Rahmen der MINT-AG hat mir sehr viel Spaß bereitet. Besonders das Testen der Geschichte mit den Schüler/innen der 9. und 10. Klasse war eine schöne Erfahrung – es hat mir großen Spaß gemacht, dabei zuzusehen, wie sie beim Spielen der Geschichte rätselten und Dinge ausprobierten.
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