Anleitung zum einfachen Einstieg in ROS2

Aus HSHL Mechatronik
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Autor: Marius Küpper
Art: Projektarbeit
Dauer: April - September 2022
Betreuer: Prof. Schneider


Thema

Das Unternehmen Hanning Elektro-Werke GmbH & Co. KG hat der Hochschule Hamm-Lippstadt ein Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF), sowie eine Simulation von diesem zu Forschungszwecken zur Verfügung gestellt. Diese Projektarbeit soll als Anleitung dienen die Simulation in Betrieb zu nehmen und auf dem Weg dahin das verwendete Robot Operating System 2 (ROS2) zu vermitteln. Es wird unter anderem erklärt, wie Sie dazu eine virtuelle Maschine (VM) nutzen können, das Linux-Betriebssystem installieren, an das benötigte Repository kommen, ROS2 und alle anderen benötigten Programme und Pakete installieren, die Simulation des FTF starten und sich darin zurechtfinden und arbeiten können.

Aufgabenstellung

  • Einarbeitung in ROS 2 mit Tutorials
  • Dokumentation der wesentlichen Anleitungen bezogen auf das FTF im HSHL Wiki
  • Evaluation durch andere(n) Studierende
  • Optimierung des Artikels
  • optional: Bereitstellung von Demoprogrammen zum einfachen Einstieg


Anforderungen an die Projektarbeit


Anforderungen

Hardwareanforderungen

Softwareanforderungen


Installation der virtuellen Maschine VirtualBox

ROS2 in Ubuntu einbinden

SVN-Repository in Linux erstellen

Inbetriebnahme unserer WeBots-Simulation

Der Umgang mit ROS2

Steuerung des FTF in der Simulation

Knoten, Nachrichten und Beziehungen

Zusammenfassung

Im Rahmen der Projektarbeit werden alle notwendigen Anforderungen aufgezeigt und schrittweise erläutert. Die virtuelle Maschine VirtualBox, welche sich aufgrund ihrer vielen Features und Einstellmöglichkeiten sehr gut zur Benutzung eignet, wird vorgestellt und die Installation und Einrichtung gezeigt. Um die Simulation von Hanning in Betrieb zu nehmen, wird die Installation von ROS2 erklärt und vorgestellt, wie ein Workspace mit den benötigten Dateien aus SVN aufgebaut wird. Anhand der bereitgestellten Simulation von Hanning wird gezeigt, welche Möglichkeiten zur Steuerung des FTF zur Verfügung stehen. Durch die Steuerung mit SLAM wird das Thema Navigation aufgegriffen und erläutert. Zum Schluss werden Tools (RQt, RViz, roswtf) zur Anschauung von Knoten, Themen und Abhängigkeiten, sowie zum Debugging aufgezeigt und erklärt.

Lessons Learned

  • Die Verwendung einer VM hat sich als großer Vorteil herausgestellt, da man Abbilder des Betriebssystems erstellen kann und die Integrität der Simulation durch Veränderungen von Softwareversionen nicht gefährdet.
  • Der Installationsvorgang bis zum Starten der Simulation kann mit einer VM umgangen werden, indem ein Abbild einer funktionsfähigen VM erstellt und zur Verfügung gestellt wird.
  • Die Verwendung von Docker, um ein Systemabbild zu erstellen, hat sich als kompliziert herausgestellt, da gewisse Container auf dem Dockerhub gar nicht, oder nicht als kompatible Version vorhanden sind.
  • Als Neueinsteiger ins Thema ROS2 und geringen Kenntnissen in Python, sowie dem Betriebssystem Linux empfiehlt sich zunächst der Umgang mit den Grundlagen, bevor man sich an eine komplexe Simulation, wie die von Hanning, begibt.


Ausblick

  • Das Thema "Docker" könnte vom Umfang und Komplexität als eigenständiges Projekt bearbeitet werden, mit dem Ziel eine dauerhaft lauffähige Simulation als "Abbild" (ohne VM) für spätere Studierende zu ermöglichen.

Projektunterlagen

Weblinks

Literatur


→ zurück zum Hauptartikel: Studentische Arbeiten