Ergebnisse, Anpassungen und Erkenntnisse – Entrauschungs-KI
| Autoren: | Fabian Babik, Adrian Klinspon |
| Art: | Projekt im Praxissemester |
| Dauer: | 29.09.2025 bis 09.01.2026 |
| Betreuer: | Prof. Dr.-Ing. Schneider |
DnCNN
Ziel der KI
Das ursprüngliche Ziel war die Implementierung eines DnCNN (Denoising Convolutional Neural Network) zur automatischen Bildverbesserung. Die KI sollte darauf trainiert werden, Rauschen aus verschiedenen Quellen (Sensorfehler, ISO-Rauschen) nicht nur zu identifizieren, sondern aktiv zu entferne und das Bildmaterial zu rekonstruieren.
Status der Umsetzung: Die geplante Bildverbesserung hat in der Testphase nicht funktioniert. Die KI ist nicht in der Lage, das bereinigte Bild auszugeben. Stattdessen liefert die KI lediglich eine Differenzmaske (Residual-Output). Das bedeutet: Das Rauschen wurde zwar erfolgreich erkannt und isoliert, aber die Korrektur bzw. das eigentliche "Denoising" fand nicht statt.
Ergebnisse der Analyse (Differenzmasken)
Obwohl die Hauptfunktion (die Bildverbesserung) fehlgeschlagen ist, zeigt die KI bei der reinen Isolation des Rauschens (Detektion) folgende Ergebnisse:
| Ente_SaltPepper | Impulsrauschen | Hervorragende Isolation der schwarzen/weißen Störpixel (siehe Abb. 1). |
| noisylena | Gaußsches Rauschen | Erfassung der feinen, stochastischen Körnung. |
| ZionNoise | Natürliches Korn | Gute Trennung zwischen atmosphärischem Rauschen und statischen Objekten. |

Stärken und Schwächen der KI
Stärken
- Hohe Sensivität: Das Modell erkennt Rauschen selbst an sehr feinen Texturen
- Präzise Lokalisierung: Die Masken zeigen exakt auf, wo Bildfehler vorliegen.
- Signalschonung: In den meisten Fällen werden homogene Farbflächen korrekt erkannt und nicht fälschlicherweise in die Rauschmaske aufgenommen