Modellierung und Simulation - Programmiertechniken: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Erkenntnisse'''<br> | |||
* Wiederkehrende Programmteile sollten automatisiert werden. | |||
* Schleifen können redundanten Quelltext erheblich reduzieren. | |||
* Zellarrays eignen sich zum Verwalten mehrerer Datensätze. | |||
* Kürzerer Code ist meist leichter zu warten. | |||
= 13. Objektorientierung = | = 13. Objektorientierung = | ||
Version vom 3. Juli 2026, 07:13 Uhr
| Autor: | Prof. Dr.-Ing. Schneider |
| Lektion: | 12 |
| Termin: | 03.07.2026 |
Einleitung
MATLAB® ist eines der wichtigsten Werkzeuge für die numerische Berechnung, Datenanalyse und Simulation in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Neben der korrekten Umsetzung eines Algorithmus spielt dabei auch die Qualität des Programmcodes eine entscheidende Rolle. Gut strukturierter, effizienter und wartbarer Code erleichtert nicht nur die Fehlersuche und Weiterentwicklung, sondern verbessert häufig auch die Ausführungsgeschwindigkeit. In diesem Kurs lernen die Studierenden grundlegende und fortgeschrittene Programmiertechniken in MATLAB® kennen. Anhand praxisnaher Beispiele und Optimierungsaufgaben werden typische Programmierfehler identifiziert und bestehender Code schrittweise verbessert. Ziel ist es, moderne MATLAB®-Programme zu entwickeln, die übersichtlich, leistungsfähig und leicht wiederverwendbar sind.
Lernziele
Nach dem Kurs können die Teilnehmenden:
- effizienten und gut lesbaren MATLAB®-Code schreiben,
- Funktionen und Skripte sinnvoll einsetzen,
- Vektorisierung anstelle unnötiger Schleifen verwenden,
- Eingaben überprüfen,
- Code modular strukturieren,
- typische MATLAB®-Funktionen zur Datenverarbeitung anwenden,
- Programme lesbar, wartbar und wiederverwendbar strukturieren,
- ihren Code dokumentieren und debuggen.
1. Programmierrichtlinien
Aufgaben
- Analysieren Sie den nachfolgenden Quelltext unter Berücksichtigung der Programmierrichtlinien für MATLAB®.
- Optimieren Sie den Quelltext.
a=5;
b=3;
c=a*b;
disp(c)
| Lesbarkeit.m |
nLaenge = 5; % Verwenden Sie lesbare Variablennamen.
nBreite = 3;
nFlaeche = nLaenge * nBreite; % Rücken Sie Quelltext zur besseren Lesbarkeit ein.
fprintf('Fläche = %.2d\n', nFlaeche); % Verwenden Sie hilfreiche Kommentare.
|
Erkenntnisse
- Kommentare und Lesbare Variablen machen Quelltext verständlicher.
- Das Einrücken verbessert die Lesbarkeit.
2. Skripte und Funktionen
Ein Skript
- arbeitet im Workspace.
- ist leicht zu schreiben.
- ist schlecht wiederverwendbar.
radius = 3;
A = pi*radius^2;
Die Vorteile eine Funktion sind
- Wiederverwendbarkeit
- eigener Workspace
- einfach testbar
Aufgabe
Wandeln Sie das Skript in die Funktion berechneKreis um und starten Sie diese mit der Funktion testBerechneKreis.
| berechneKreis.m |
function [fA,fU] = berechneKreis(fRadius)
fA = pi*fRadius.^2;
fU = 2*pi*fRadius;
end
|
Erkenntnisse
- Wiederkehrende Berechnungen sollten in Funktionen ausgelagert werden.
- Funktionen fördern die Wiederverwendbarkeit und Wartbarkeit des Codes.
- Ein- und Ausgabeparameter strukturieren den Datenaustausch.
3. Vektorisierung
Der folgende Code berechnet mittels einer Schleife.
x=-10:0.1:10
for i=1:length(x)
y(i)=3*x(i)^2+2*x(i)-5;
end
Aufgabe
- Ersetzen Sie die Schleife durch eine vektorisierte Berechnung.
- Messen Sie die Zeitersparnis mittels
ticundtoc.
| Vektorisierung.m |
y=3.*x.^2+2.*x-5;
|
Erkenntnisse
- MATLAB® ist für Vektor- und Matrixoperationen optimiert.
- Schleifen können häufig durch elementweise Operationen ersetzt werden.
- Vektorisierter Code ist meist kürzer, besser lesbar und schneller.
- Elementweise Operatoren (
.*, ./, .^) sind sicher anzuwenden.
4. Logische Indizes
Der Quelltext sucht ineffizient alle Werte > 0.
x = randn(1000,1);
j=0;
for i=1:length(x)
if x>0
j=j+1;
xPos(j)=i;
end
end
Aufgabe
Optimieren Sie den Quelltext mit logischer Indizierung.
| LogischeIndizes.m |
positive = x>0;
xPos = x(positive);
|
Erkenntnis Die Verwendung logischer Indizes beschleunigt die Programmlaufzeit und macht den Quelltext lesbarer.
5. Vorallokation (Preallocation)
Eine Vorallokation (Preallocation) in MATLAB bedeutet, dass der benötigte Speicher für ein Array bereits vor einer Schleife reserviert wird. Dies ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Optimierung der Laufzeit von MATLAB-Programmen.
Wenn ein Array innerhalb einer Schleife schrittweise wächst, muss MATLAB bei jeder Vergrößerung:
- neuen Speicher reservieren,
- die bisherigen Daten in den neuen Speicher kopieren,
- den alten Speicher freigeben.
Dieser Vorgang kostet Zeit und wird bei großen Arrays sehr ineffizient.
for i=1:10000
y(i)=i^2;
end
Aufgaben
- Optimieren Sie den Quelltext mit Vorallokation.
- Messen Sie die Zeitersparnis mittels
ticundtoc.
| Vorallokation.m |
y=zeros(10000,1);
for i=1:10000
y(i)=i^2;
end
|
Erkenntnisse
Vorallokation ist besonders sinnvoll, wenn
- die Größe des Arrays bereits bekannt ist,
- Werte innerhalb einer Schleife berechnet werden,
- große Datenmengen verarbeitet werden,
- Echtzeitanwendungen oder effiziente Algorithmen entwickelt werden.
- Ein Array sollte möglichst nie innerhalb einer Schleife wachsen. Reserviere den benötigten Speicher vorher mit
zeros, ones, nan, celloder einer passenden Vorallokationsfunktion.
6. Eingaben prüfen
Aufgaben
- Schreiben Sie eine Funktion
Wurzel, die die Wurzel berechnet. - Prüfen Sie mit
arguments, dass der Übergabewert positiv ist.
| pruefeEingaben.m |
function y = Wurzel(x)
arguments
x (1,1) double {mustBePositive}
end
y = sqrt(x);
end
|
7. Rauschen entfernen
x = x + 0.3*randn(size(x));
end
Aufgabe
Nutzen Sie die Funktionen movmean und lowpass(), um das Rauschen zu entfernen.
| entferneRauschen.m |
clear;clc;close all
%% Signal
fs = 1000;
t = 0:1/fs:2;
signal = sin(2*pi*20*t);
%% Rauschen
noiseSignal = signal + 0.3*randn(size(signal));
%% Moving Average
filtered = movmean(noiseSignal,15);
%% Darstellung
figure
subplot(3,1,1)
plot(t,signal)
title('Original')
grid on
subplot(3,1,2)
plot(t,noiseSignal)
title('Mit Rauschen')
grid on
subplot(3,1,3)
plot(t,filtered)
title('Gefiltert')
grid on
|
Erkenntnisse
- Filter reduzieren unerwünschte Signalanteile wie Rauschen.
- Unterschiedliche Filter beeinflussen das Signal unterschiedlich stark.
- Die Wahl der Filterparameter ist ein Kompromiss zwischen Glättung und Signalerhalt.
- Messergebnisse sollten vor und nach der Filterung verglichen werden.
8. FTF eines Signals
Gegeben:
signal = randn(5000,1);
signal = signal + sin(2*pi*40*(0:4999)'/1000);
Aufgaben
Erstellen Sie ein Programm mit folgenden Funktionen:
- main.m
- generateSignal()
- filterSignal()
- calculateFFT()
- plotResults()
| main.m |
clear
clc
close all
fs = 1000;
signal = generateSignal(fs);
filtered = filterSignal(signal);
[f,A] = calculateFFT(filtered,fs);
plotResults(signal,filtered,f,A,fs);
|
| generateSignal.m |
function signal = generateSignal(fs)
t = 0:1/fs:5;
signal = sin(2*pi*40*t) ...
+ 0.4*sin(2*pi*150*t);
signal = signal + 0.3*randn(size(signal));
end
|
| filterSignal.m |
function y = filterSignal(x)
y = movmean(x,15);
end
|
| calculateFFT.m |
function [f,A] = calculateFFT(signal,fs)
N = length(signal);
Y = fft(signal);
P2 = abs(Y)/N;
P1 = P2(1:N/2+1);
P1(2:end-1)=2*P1(2:end-1);
f = fs*(0:N/2)/N;
A = P1;
end
|
| plotResults.m |
function plotResults(signal,filtered,f,A,fs)
t = (0:length(signal)-1)/fs;
figure
subplot(3,1,1)
plot(t,signal)
title('Originalsignal')
grid on
subplot(3,1,2)
plot(t,filtered)
title('Gefiltertes Signal')
grid on
subplot(3,1,3)
plot(f,A)
xlim([0 250])
title('FFT')
xlabel('Frequenz [Hz]')
ylabel('Amplitude')
grid on
|
Bestimmen Sie folgende Werte und stellen Sie diese dar
- Signalenergie berechnen
- Spitzenwert bestimmen
- Ereignisse oberhalb eines Schwellwerts markieren
- dominante Frequenz bestimmen
- Ergebnisse grafisch darstellen
| Signalparameter.m |
%%Signalenergie
energy = sum(filtered.^2);
fprintf("Signalenergie = %.2f\n",energy)
%% Spitzenwert
peak = max(abs(filtered));
fprintf("Maximalwert = %.2f\n",peak)
%% Ereigniserkennung
threshold = 1.0;
eventIdx = abs(filtered) > threshold;
figure
plot(filtered)
hold on
plot(find(eventIdx),filtered(eventIdx),'ro')
grid on
title('Erkannte Ereignisse')
%% Dominante Frequenz bestimmen
[peakAmplitude,index] = max(A);
dominantFrequency = f(index);
fprintf("Dominante Frequenz = %.1f Hz\n",dominantFrequency)
|
Erkenntnisse
- MATLAB® stellt leistungsfähige Funktionen für die Frequenzanalyse bereit.
- Die FFT ermöglicht die Untersuchung der Frequenzanteile eines Signals.
- Das Amplitudenspektrum muss korrekt skaliert werden.
- Zeit- und Frequenzbereich ergänzen sich bei der Signalanalyse.
9. Quelltext optimieren
Gegeben ist folgender Quelltext:
x = rand(1,100000);
for i = 1:length(x)
if x(i) < 0.5
y(i) = 0;
else
y(i) = sqrt(x(i));
end
end
Aufgabe
Optimieren Sie den Quelltext.
| Optimierung.m |
x = rand(1,100000);
y = zeros(size(x));
idx = x >= 0.5;
y(idx) = sqrt(x(idx));
|
10. Anonyme Funktionen (@-Operator)
Gegeben ist folgender Quelltext:
clear
clc
x = 0:0.01:10;
for i = 1:length(x)
y(i) = sin(x(i)) + cos(x(i));
end
plot(x,y)
grid on
Aufgaben
- Optimieren Sie den Code.
- Verwenden Sie den @-Operator.
- Definieren Sie eine anonyme Funktion.
- Der Code soll auch für andere Eingangsvektoren funktionieren.
| AnonymeFunktionen.m |
clear
clc
f = @(x) sin(x) + cos(x);
x = 0:0.01:10;
y = f(x);
plot(x,y)
grid on
|
Erkenntnisse
- Der
@-Operator erzeugt Function Handles. - Anonyme Funktionen eignen sich für kurze mathematische Ausdrücke.
- Function Handles erhöhen die Wiederverwendbarkeit von Berechnungen.
- Änderungen an einer Funktion wirken sich automatisch auf alle Aufrufe aus.
11. Function Handle mehrfach verwenden
Gegeben ist folgender Quelltext:
x = linspace(0,2*pi,500);
y1 = sin(x);
y2 = sin(2*x);
y3 = sin(3*x);
plot(x,y1)
hold on
plot(x,y2)
plot(x,y3)
grid on
- Verwenden Sie einen Function Handle.
- Berechnen Sie beliebige Harmonische.
| FunctionHandle.m |
wave = @(f,x) sin(f*x);
x = linspace(0,2*pi,500);
plot(x,wave(1,x))
hold on
plot(x,wave(2,x))
plot(x,wave(3,x))
grid on
|
Erkenntnisse
- Allgemeine Funktionen sind flexibler als mehrfach kopierter Code.
- Parameter ermöglichen die Wiederverwendung derselben Funktion.
- Function Handles erleichtern die Entwicklung generischer Programme.
- Redundanter Code sollte vermieden werden.
12. Mehrfaches Kopieren vermeiden
Gegeben ist folgender Quelltext:
figure
subplot(2,2,1)
plot(x1,y1)
subplot(2,2,2)
plot(x2,y2)
subplot(2,2,3)
plot(x3,y3)
subplot(2,2,4)
plot(x4,y4)
Aufgabe
- Optimieren Sie den Code mit einer Schleife.
| OptimierungMitSchleife.m |
X = {x1,x2,x3,x4};
Y = {y1,y2,y3,y4};
figure
for k = 1:4
subplot(2,2,k)
plot(X{k},Y{k})
grid on
end
|
Erkenntnisse
- Wiederkehrende Programmteile sollten automatisiert werden.
- Schleifen können redundanten Quelltext erheblich reduzieren.
- Zellarrays eignen sich zum Verwalten mehrerer Datensätze.
- Kürzerer Code ist meist leichter zu warten.
13. Objektorientierung
Gegeben ist folgender Quelltext:
radius = 5;
A = pi*radius^2;
U = 2*pi*radius;
fprintf("Fläche %.2f\n",A)
fprintf("Umfang %.2f\n",U)
Aufgabe
Erstellen Sie eine Klasse
Circle
mit
- Radius
- Fläche
- Umfang
| Circle.m |
classdef Circle
properties
Radius
end
methods
function obj = Circle(r)
obj.Radius = r;
end
function A = area(obj)
A = pi*obj.Radius^2;
end
function U = circumference(obj)
U = 2*pi*obj.Radius;
end
end
end
|
| startCircle.m |
c = Circle(5);
c.area()
c.circumference()
|
14. Modultests
Gegeben ist folgender Quelltext:
function y = add(a,b)
y = a+b;
end
Es existieren keine Tests.
Aufgabe
Schreiben Sie eine MATLAB-Testklasse.
| TestAdd.m |
classdef TestAdd < matlab.unittest.TestCase
methods(Test)
function positiveNumbers(testCase)
act = add(2,3);
exp = 5;
testCase.verifyEqual(act,exp)
end
function negativeNumbers(testCase)
act = add(-1,-2);
exp = -3;
testCase.verifyEqual(act,exp)
end
function zeros(testCase)
testCase.verifyEqual(add(0,0),0)
end
end
end
|
Ausführung:
runtests
15. Grafische Benutzeroberfläche
Gegeben ist folgender Quelltext:
x = 0:0.01:10;
plot(x,sin(x))
Aufgabe
Erweitern Sie das Programm um einen Schieberegler, mit dem die Frequenz des Sinussignals verändert werden kann.
Nützliche MATLAB-Befehle: uifigure, uislider, Callback-Funktionen, Function Handles (@)
Schreiben Sie eine MATLAB-Testklasse.
| GrafischeBenutzeroberflaeche.m |
fig = uifigure;
ax = uiaxes(fig);
s = uislider(fig);
s.ValueChangedFcn = @(src,event) plot(ax,0:0.01:10,sin(src.Value*(0:0.01:10)));
|
16. Profiling
Gegeben ist folgender Quelltext:
for i=1:10000
A = rand(100);
B = inv(A);
end
Aufgabe
Analysieren Sie den Code mit dem MATLAB-Profiler und optimieren Sie ihn.
Nützliche MATLAB-Befehle: profile on, profile viewer
Schreiben Sie eine MATLAB-Testklasse.
| Profiling.m |
profile on
for i=1:10000
A = rand(100);
B = A\eye(100);
end
profile viewer
|
17. Struktur statt vieler Variablen
Gegeben ist folgender Quelltext:
xMean = mean(x);
xStd = std(x);
xMax = max(x);
xMin = min(x);
Aufgabe
Fassen Sie alle Ergebnisse in einer Struktur zusammen.
| Struktur.m |
stats.mean = mean(x);
stats.std = std(x);
stats.max = max(x);
stats.min = min(x);
disp(stats)
|
18. Tabellen statt Schleifen
Gegeben ist folgender Quelltext:
for i=1:length(name)
fprintf("%s %.1f\n",name{i},punkte(i))
end
Aufgabe
Nutzen Sie table.
| Tabellen.m |
T = table(name',punkte');
disp(T)
|
19. length oder numel
Gegeben ist folgender Quelltext:
A = rand(5,8);
summe = 0;
for i = 1:length(A)
summe = summe + A(i);
end
disp(summe)
Aufgabe
Optimieren Sie den Code. Achten Sie darauf, dass die Lösung auch für beliebig dimensionierte Matrizen korrekt funktioniert.
| vermeideSchleifen.m |
A = rand(5,8);
summe = sum(A,'all');
disp(summe)
|
Erkenntnise
length()liefert nur die größte Dimension eines Arrays und ist daher für Matrizen oft ungeeignet.- Für alle Elemente eines Arrays eignen sich Funktionen wie
numel()oder direkt MATLAB-Funktionen (sum, mean, max). - Bevorzugen Sie eingebaute MATLAB®-Funktionen gegenüber selbst geschriebenen Schleifen.
20. find vermeiden
Gegeben ist folgender Quelltext:
x = randn(1000,1);
idx = find(x > 2);
y = x(idx);
Aufgabe
Optimieren Sie den Code.
| vermeideFind.m |
x = randn(1000,1);
y = x(x>2);
|
Erkenntnis
find()wird häufig unnötig eingesetzt.- Logische Indizes sind kompakter, besser lesbar und in vielen Fällen effizienter.
- MATLAB® unterstützt logische Array-Operationen direkt.
21. Matrixmultiplikation
Gegeben ist folgender Quelltext:
A = rand(500);
B = rand(500);
for i=1:500
for j=1:500
C(i,j)=0;
for k=1:500
C(i,j)=C(i,j)+A(i,k)*B(k,j);
end
end
end
Aufgabe
Nutzen Sie MATLAB effizient.
| Matrixmultiplikation.m |
C = A*B;
|
Erkenntnis
Die eingebaute Matrixmultiplikation ist hochoptimiert.
22. Schleife durch arrayfun
Gegeben ist folgender Quelltext:
x = 1:100;
for i=1:length(x)
y(i)=factorial(x(i));
end
Aufgabe
Optimieren Sie den Quelltext.
| optimiereSchleife.m |
x = 1:100;
y = arrayfun(@factorial,x);
|
23. switch statt viele if
Gegeben ist folgender Quelltext:
mode = 2;
if mode==1
disp("Start")
elseif mode==2
disp("Stop")
elseif mode==3
disp("Pause")
elseif mode==4
disp("Reset")
end
Aufgabe
Verbessern Sie die Lesbarkeit.
| nutzeSwitchCase.m |
switch mode
case 1
disp("Start")
case 2
disp("Stop")
case 3
disp("Pause")
case 4
disp("Reset")
end
|
23. Magische Zahlen
Gegeben ist folgender Quelltext:
signal = randn(1000,1);
filtered = movmean(signal,17);
plot(filtered)
ylim([-3 3])
Aufgabe
Verbessern Sie die Wartbarkeit.
| nutzeSwitchCase.m |
windowSize = 17;
yLimit = 3;
signal = randn(1000,1);
filtered = movmean(signal,windowSize);
plot(filtered)
ylim([-yLimit yLimit])
|
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